Landwirte in Almería verzichten auf den Anbau früher Paprikas
Die Erzeuger in Almería, Spanien, meiden das Segment der frühen California-Paprikas aufgrund des Drucks durch den Schädling Thrips parvispinus. Das ist eine Tatsache und längst kein Geheimnis mehr.
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Die Paprikaerzeuger in Almería verzichten auf die Pflanzung von frühen Paprikas und sind auf spätere Termine ausgewichen, um die Auswirkungen von Thrips parvispinus zu vermeiden, wie FyH.es berichtet.
Die Situation ist so, dass zur Erfüllung der Programme und für die Hinzufügung der 80 ha, die benötigt werden, um in dem Frühsegment zu reagieren, fast Freiwillige gefragt werden mussten.
Die vergangene Saison hat bei den Erzeugern Spuren hinterlassen und sich in ihr Gedächtnis eingeprägt.
„Wir haben Ängste ausgestanden und viele schlaflose Nächte verbracht. Wir standen früh auf, um auf die Felder zu gehen und nach den von Parvispinus betroffenen Paprikas zu sehen“, erklärt Spaniens größter unabhängiger Erzeuger von California-Paprikas.
Das Segment der Spätsaison gewinnt in Almería wieder an Bedeutung und wächst, was Folgen hat. Die diesjährige Saison in Murcia sieht wenig vielversprechend aus.
Die Preise sind besonders niedrig und Mariano Zapata, Präsident von Proexport, erklärte auf der letzten Proexport-Versammlung, dass einer der Gründe hierfür die „Überschneidung mit der Produktion aus Almería“ sei.
Almería hat die Ernte traditionell im April abgeschlossen, sodass die Bestände ab Ende April und im Mai attraktive Preise erzielen konnten.
Dieses Szenario hat sich gewandelt und nun, durch die Präsenz Almerías im Mai, entsteht ein Überangebot auf den Märkten, das nur schwer abzubauen ist.
„Almería schadet uns mehr als die Niederlande. Die Paprikaerzeuger in Almería stellen auf späte Pflanzungen um, womit sie Parvispinus vermeiden wollen, und so überlappen sich die Zeiträume im April.“
„Das Paprikaangebot im April stammt nun aus späten Pflanzungen in Almería, dem Saisonbeginn in Murcia sowie der Produktion aus den Niederlanden.
„Die Überschneidung eines so großen Angebots macht die Saison komplizierter“, merkte Zapata zudem in dem Proexport-Versammlungsbericht an.
Quelle: FyH.es
Veröffentlichungsdatum: 22.06.2026

