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Kolumbien schafft mit Einführung seines Exportsiegels eigene Identität für den Blaubeersektor

02. Juni 2026

Der kolumbianische Blaubeersektor hat mit der offiziellen Vorstellung von „Colombian Blueberry“, eine von Asocolblue geförderte Initiative, einen neuen Schritt in ihrem Konsolidierungsprozess gemacht. 


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Ziel ist die Stärkung der Wiedererkennung der nationalen Herkunft, Anregung des Konsums und Schaffung einer unverwechselbare Identität für diese Frucht im In- und Ausland, berichtet Frutas de Chile.

Die Vorstellung fand im Rahmen der „Nación Berries 2026“ statt, eine Konferenz in Bogotá, die Erzeuger, Exporteure, Investoren, Zulieferer und internationale Experten zusammenführte, um die Herausforderungen und Chancen des Beerenanbaus in Lateinamerika zu analysieren. 

Dieser Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund eines starken Wachstums des kolumbianischen Blaubeersektors. Den von dem Branchenverband vorgelegten Zahlen zufolge wächst der heimische Markt jährlich um rund 20 %. 

Das Siegel „Colombian Blueberry“ soll genau dieses Wachstum durch eine Positionierungsstrategie zum Vorteil nutzen, die auf Alleinstellungsmerkmalen wie intensivem Geschmack, Frische, Qualität und einer ganzjährigen Verfügbarkeit basiert. 

Der Anbau kolumbianischer Blaubeeren hat in dem letzten Jahrzehnt ein rasantes Wachstum verzeichnet. Derzeit verfügt das Land über eine Anbaufläche von rund 1.000 Hektar, wovon zwischen 250 und 300 Hektar für den Export bestimmt sind.


Quelle: FrutasdeChile.cl

 

Veröffentlichungsdatum: 02.06.2026

Schlagwörter

Kolumbien, Einführung, Exportsiegel, „Colombian Blueberry“, Blaubeersektor