Kolumbien: Hafen-Terminals arbeiten nach Erdbeben an der Wiederaufnahme des Normalbetriebs
Die Seehafen-Terminals und Logistikunternehmen, die den Hafenkomplex von Buenaventura bilden, führen derzeit intensive technische Überprüfungen durch, um den Zustand der Einrichtungen zu beurteilen und den vollen Betrieb schrittweise wiederherzustellen, nachdem Kolumbien am 10. August von einem Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert wurde, so berichtet Frutas de Chile.
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Nach Angaben von PortalPortuario ist der Hafenbetrieb zwar nicht vollständig zum Erliegen gekommen, doch verzeichnen die Terminals unterschiedlich starke Beeinträchtigungen ihrer täglichen Abläufe.
Während einige Einrichtungen, wie das COMPAS-Terminal in Cascajal, den Betrieb vorübergehend einstellen mussten, um umfassende Inspektionen der Infrastruktur und Ausrüstung durchzuführen, haben andere, etwa COMPAS Aguadulce, den Frachtumschlag kontrolliert und in reduziertem Tempo fortgesetzt, während gleichzeitig vorbeugende Überprüfungen abgeschlossen werden.
Hinzu kommen Störungen in dem Landverkehrsnetz, das Kolumbiens wichtigsten Pazifikhafen mit dem Landesinneren verbindet. Präventive Straßensperrungen auf wichtigen Verbindungen wie der Strecke Buga - Buenaventura sowie vorübergehende Schließungen von Containerterminals und Verwaltungsbüros in Cali und Buenaventura führen weiterhin zu Verzögerungen bei der Frachtabfertigung und Komplikationen bei der Warenfreigabe.
Die kolumbianischen Behörden überwachen über die Nationale Infrastrukturagentur (ANI) weiter genau die Hafennetzwerke an der Pazifik- und Karibikküste, um die strukturelle Stabilität von Hafenanlagen, Kränen und Lagerhäusern zu überprüfen, bevor eine vollständige Rückkehr zum normalen Logistikbetrieb in der Region genehmigt wird.
Quelle: FrutasdeChile.cl
Veröffentlichungsdatum: 14.08.2026

