Kikokà: „Gelbe Kiwis haben in Spanien eine Marktdurchdringung von über 70%“
Der Geschäftsführer des europäischen Konsortiums Kikokà betont die Expansionsmöglichkeiten der Produktkategorie im Allgemeinen und der gelben Kiwi im Besonderen, deren Produktion sich in der nächsten Saison voraussichtlich verdoppeln wird, so berichtet FyH.es.
Bildquelle: Unsplash
Das europäische Konsortium Kikokà wurde erst vor 2 Jahren gegründet und ist heute Realität, da es aktuell 4.600 Tonnen produziert, die in der Saison 2025/26 geerntet werden.
„Nächstes Jahr werden wir unser Wachstum verdoppeln“, sagte Fabio Zanesco, Geschäftsführer (CEO) von Kikokà, auf der letzten Fruit Logistica gegenüber FyH.
Er fügte hinzu, dass 2026 mit einer Ernte von 9.000 bis 10.000 Tonnen gerechnet wird und 2027 sogar 15.000 Tonnen erreicht werden können.
„Wir sprechen von einem Wachstum von 100 % in der nächsten Saison und 50 % in der darauffolgenden“, betonte Zanesco.
Er erklärte, dass der Großteil der in diesem Jahr vermarkteten Menge zwar aus Italien und Griechenland stamme, aber für die nächste Ernte „werden wir auch französische Produktion haben, die in die Vermarktungsphase eintreten wird.“
Spanien ist neben den drei genannten Ländern der viertgrößte Kikokà-Produzent. Bislang wurden insgesamt 2.050 Hektar lizenziert, von denen 700 bereits bepflanzt sind.
Die Ausdehnung der Kategorie
Zanesco sagt, „die Kiwi-Kategorie hat generell eine unglaubliche Zukunft“ und gelbe Kiwis sind zweifellos ein aufstrebender Trend in ganz Europa.
In diesem Zusammenhang erklärte er, dass in Spanien „meiner Meinung nach bereits mehr gelbe als grüne Kiwis konsumiert werden“ und zudem hat es „eine sehr hohe Marktdurchdringung“, die er auf über 70 % schätzt.
In anderen Ländern wie Deutschland liege diese Durchdringung bei etwas über 50 %, während sie in Italien bei rund 15 % ist.
„Es gibt noch Raum für gelbe Kiwis“, betonte er und hob die Qualität als Voraussetzung für das Wachstum dieser Produktkategorie hervor.
„Es ist ein Premiumprodukt“, fügte er hinzu und wies auf den Preis als Hürde für einige Verbraucher hin.
Quelle: FyH.es
Veröffentlichungsdatum: 20.04.2026

