Iran erwägt Einführung von Transitgebühren in der Straße von Hormus inmitten der eskalierenden Spannungen
Das iranische Parlament berät laut Frutas de Chile, basierend auf Berichten der staatlichen Nachrichtenagentur ISNA vom Donnerstag, über einen Gesetzesentwurf zur Erhebung von Transitgebühren für Schiffe, die die Straße von Hormus passieren.
Die Maßnahme zielt darauf ab, Teherans Kontrolle über diese strategisch wichtige Wasserstraße, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssigerdgastransports verläuft, finanziell zu nutzen.
Laut Reuters würde die Gebühr für Handelsschiffe, Energieversorgungsschiffe und Lebensmitteltransporter gelten. Iranische Abgeordnete geben an, die Gebühr basiere auf der Sicherheitsgarantie, die der Iran entlang der Route gewähre.
Die Initiative erfolgt inmitten eines offenen Konflikts mit den USA und Israel.
Die Nachricht hat die Volatilität auf den Energiemärkten verstärkt. Zusammen mit den zuvor angedrohten Teilsperrungen wird sie den Warenverkehr in einem Gebiet, in dem sich die Transportversicherungskosten in den letzten Wochen bereits vervierfacht haben, nahezu vollständig zum Erliegen bringen.
Quelle: FrutasdeChile.cl
Veröffentlichungsdatum: 23.03.2026

