Initiative „Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe“: Das weiße Gold ist wieder da
Wenn es in Deutschland eine Gemüsesorte gibt, die in jedem Frühling wieder für Begeisterung sorgt, dann ist es der Spargel. Bei vielen Menschen steht er spätestens ab Anfang April ganz oben auf der Einkaufsliste.
Dort bleibt er bis Mitte Juni – dem Ende der Saison hierzulande – dann oft auch einfach stehen. Schließlich gibt es inzwischen unzählige Rezepte, ihn köstlich zuzubereiten, und außerdem ist er richtig gesund.
„1000 gute Gründe, einmal tiefer einzusteigen in alles, was man zu diesem regionalen Gemüse wissen sollte.“

„Kaum ein Gemüse wird hierzulande so sehnsüchtig erwartet wie der Spargel. Im April geht es für den regionalen Anbau hierzulande in die Hauptsaison.“ (Foto © „Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe“)
Der weiße Spargel hat hierzulande einen geradezu legendären Ruf als „weißes Gold“. Seine Farbe erklärt sich aus dem Anbau unter der Erde.
Er wächst in aufgeworfenen Dämmen und wird gestochen, bevor er das Licht erreicht. Der Anbau verlangt viel Erfahrung, Geduld und vor allem Handarbeit.
Auch dieser hohe Aufwand macht ihn zu etwas ganz Besonderem: Seine Produktion verlangt höchste Sorgfalt, und die Erzeugerbetriebe sind zu Recht stolz auf die hohe Qualität, mit der sie die Menschen Jahr für Jahr begeistern.
Deutschland ist ein echtes Spargelland mit vielen bekannten Spargelregionen: Der Niederrhein gehört ebenso dazu wie die Lüneburger Heide, das niedersächsische Nienburg oder die Pfalz.
Fast jede Region hat ihre eigenen Fans, eine Stammkundschaft, die jeweils auf das einzigartige regionale Produkt schwört.
Neben der Saisonalität macht genau das den besonderen Reiz aus: Spargel ist fest verwurzelt in der Region. Deren Name ist oft das Gütesiegel für seine Qualität, ob zum Beispiel beim Walbecker Spargel in NRW oder beim Beelitzer Spargel in Brandenburg.
Wer Spargel genießt, tut dies auch immer im Bewusstsein seiner Herkunft und dem Wissen um eine jahrzehntelange Anbautradition.
Er ist das perfekte Gemüse in Zeiten, in denen es immer wichtiger wird, auf Nachhaltigkeit zu achten. Denn Spargel kommt frisch gestochen, ohne lange Transportwege direkt vom Hof auf den Wochenmarkt und in die Supermärkte.
Die eigentliche Saison in Deutschland beginnt im April. Wer es gar nicht erwarten kann, findet auch schon im März erste Stangen auf den Märkten.
Am 24. Juni, dem Johannistag, endet die Saison. Dann wird nicht mehr geerntet, um den Pflanzen die Chance zu geben, genügend Kraft für das kommende Jahr zu sammeln.
Das ist mit Sicherheit eines der Geheimnisse seines Erfolges: Eben weil Spargel in einer Welt ständiger Verfügbarkeit nicht immer zu haben ist, lieben ihn viele so sehr.

Foto © „Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe“
Umso mehr freut man sich über die Vielfalt kulinarischer Genüsse, die sich mit ihm verbinden. Doch Spargel bietet weit mehr.
Seine Leichtigkeit verbunden mit Genuss und Frische macht ihn zum idealen Frühlingsgemüse. Dazu hat er auch noch eine verbindende Funktion, denn er bringt Menschen zusammen.
Oft trifft man sich im Frühling dann zum gemeinsamen Schälen, Zubereiten und Diskutieren darüber, welches die beste Sauce ist, ob grüner Spargel nicht auch mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte, warum beide Sorten jedes Menü bereichern oder welches der vielen Rezepte in dieser Saison im Trend liegt.

Wer hier mitreden möchte, der findet dazu in der Ideenküche der Initiative „Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe“ jede Menge köstliche Informationen, sowie auf Instagram und Facebook veröffentlichen die Ernährungsprofis zusammen mit angesagten Foodblogs immer wieder neue Rezepte für den saisonalen und regionalen Hochgenuss.
„Gerade jetzt zur Spargelzeit findet man hier vielfältige Anregungen.“
Veröffentlichungsdatum: 01.04.2026

