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Griechenland: Erdbeersaison startet mit guten Erträgen und Exportmengen

04. Februar 2026

Ägyptische Erdbeeren sind größtenteils vom Markt verschwunden, daher lassen sich griechische Erdbeeren jetzt leichter verkaufen – vor allem Deutschland und Polen kaufen bedeutende Mengen, berichtet der ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB).


Bildquelle: Pixabay

Die erste Ernte der frühen Erdbeeren in Griechenland begann im Dezember, die Saison ist also bereits in vollem Gange. Angebot und Nachfrage sind jedoch noch verhalten – bisher sind noch keine großen Mengen auf dem Markt angekommen. 

Trotzdem übertreffen die Erträge das Niveau des Vorjahreszeitraums, sodass die Erzeuger insgesamt von einem durchschnittlichen Saisonstart ausgehen.

Nikos Kaplanis von Kaplanis Fruits hat seit Saisonbeginn in seinen Gewächshäusern in Ilia 7-8 Tonnen Früchte pro Hektar geerntet, die Qualität ist dabei besonders gut. Laut Kaplanis haben die Erzeuger dieses Jahr weniger Probleme mit Milben und Blattläusen, was den Anteil marktfähiger Ware weiter erhöht.
 
Kaplanis betont mit Blick auf die aktuelle Marktlage, dass sich das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage Ende Januar und Anfang Februar verbessert hat, was zu einem Preisanstieg im Vergleich zur Monatsmitte geführt hat. 

Das Preisniveau entspricht nun in etwa dem der letzten Saison. Die Preisgestaltung der Lieferantenprogramme, die alle zwei Wochen für Großabnehmer neu verhandelt werden, wird nicht mehr durch den günstigen Preis ägyptischer Erdbeeren bestimmt, was den Markt stabilisiert hat. 

Die Entwicklung in der nächsten Periode bleibt jedoch ungewiss, insbesondere da die spanische Produktion ebenfalls hinter dem üblichen Tempo zurückbleibt. Diese Verzögerung wird durch den jüngsten Zyklon Kristin, der Spanien getroffen hat, noch verstärkt.

Daten von dem griechischen Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung zufolge führt Deutschland mit 1.901 Tonnen die Liste der griechischen Erdbeerimporteure an, gefolgt von Polen mit 1.467 Tonnen (Stand: Mitte Januar). Zusammen haben die beiden Länder bis zur zweiten Woche des Jahres 2026 fast 50 % der Exportmenge aus insgesamt 29 Zielmärkten abgenommen.


Quelle: FruitVeb.hu 

 

Veröffentlichungsdatum: 04.02.2026

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