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GreenDot und osapiens entwickeln erste integrierte KI Plattform für EPR-Compliance unter der PPWR in Europa

11. Juni 2026

GreenDot und osapiens haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um eine KI-gestützte Lösung für die Einhaltung der erweiterten Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility, EPR) im Verpackungsbereich auf den Markt zu bringen – eine Lösung, auf die Markeninhaber und Hersteller in ganz Europa gewartet haben.


GreenDot und osapiens haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. (Foto © GreenDot)

Durch die Kombination der umfassenden Expertise von GreenDot in den Bereichen EPR-Compliance, Verpackungslizenzierung und Produzentenverantwortungssysteme in Europa mit dem osapiens HUB – der KI-basierten Plattform von osapiens für nachhaltiges Wachstum – entsteht die erste integrierte Lösung, die EPR- und PPWR-Reporting über alle EU-Märkte hinweg nahtlos, skalierbar und kosteneffizient ermöglicht.

Die neue Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR) stellt strengere Anforderungen an die Gestaltung und das Recycling von Verpackungen. Gleichzeitig bestehen in den einzelnen europäischen Ländern weiterhin unterschiedliche Registrierungs- und Berichtssysteme. 

Für Unternehmen mit europaweiter Tätigkeit wird die Erfüllung dieser Anforderungen dadurch zunehmend komplex und zeitaufwendig. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, haben GreenDot und osapiens gemeinsam eine digitale Lösung auf Basis des osapiens HUB entwickelt. 

Diese integriert sich direkt in die bestehenden Geschäftssysteme eines Unternehmens und erfasst zentrale Verpackungsdaten wie Materialien, Gewichte und Recyclingfähigkeit. 

Auf dieser Grundlage ermittelt sie automatisiert die jeweiligen Verpflichtungen in den einzelnen europäischen Ländern und unterstützt dabei, eine optimale Tarifstruktur über alle Märkte hinweg zu erreichen.

Eine besondere Herausforderung besteht darin, dass relevante Verpackungsdaten häufig bei Zulieferern und nicht direkt bei den Unternehmen selbst vorliegen. Die Plattform nutzt KI-gestützte Workflows sowie Tools zur Zusammenarbeit mit Lieferanten, um diese Daten automatisiert zu erfassen, zu prüfen und aktuell zu halten – und ersetzt damit zeitintensive manuelle Prozesse. 

Darüber hinaus ist sie über Schnittstellen direkt mit nationalen Registrierungsstellen und EPR-Systemen verbunden und hilft Unternehmen, die wachsende Zahl länderspezifischer Berichtspflichten im Zuge der PPWR effizient zu erfüllen.

Durch die Verbindung regulatorischer Expertise mit einer skalierbaren digitalen Infrastruktur und automatisierten Prozessen schaffen GreenDot und osapiens eine Compliance-Lösung, die den Anforderungen international tätiger Hersteller gerecht wird, insbesondere vor dem Hintergrund zunehmend umfangreicher PPWR-Vorgaben in Europa.

Laurent Auguste, CEO von GreenDot, sagt: „Unternehmen sind zunehmend besorgt über die Komplexität und die Kosten der administrativen Umsetzung der EPR-Compliance im Rahmen der PPWR. 

Um die Kreislaufwirtschaft im großen Maßstab Realität werden zu lassen, sind mehr Materialtransparenz und Nachverfolgbarkeit erforderlich. Gleichzeitig gilt es, jeden Schritt entlang der Wertschöpfungskette wettbewerbsfähiger und effizienter zu gestalten. 

Gemeinsam mit osapiens bringen wir die intelligente digitale Lösung auf den Markt, nach der die Branche gefragt hat. 

Sie bietet eine einfache One-Stop-Shop-Lösung für das EPR-Reporting in ganz Europa und ermöglicht ein deutlich kosteneffizienteres, effizienteres und skalierbares Compliance-Management.“

Stefan Wawrzinek, Co-Founder und Chairman von osapiens, ergänzt: „Die EPR-Compliance im Rahmen der PPWR entwickelt sich zu einer der komplexesten grenzüberschreitenden Herausforderungen für Hersteller und Markeninhaber in Europa. 

Gemeinsam mit GreenDot verbinden wir die notwendige regulatorische Tiefe und Marktreichweite mit einer KI-gestützten Plattforminfrastruktur, um diese Herausforderung skalierbar zu lösen – und Unternehmen die Lösung an die Hand zu geben, die sie benötigen, um diese Komplexität effizient und sicher zu bewältigen.“ 

Die Partnerschaft unterstreicht die führende Rolle beider Unternehmen bei der kontinuierlichen Entwicklung wegweisender Lösungen, die Unternehmen auf ihrem Weg hin zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft in Europa unterstützen.

Über osapiens:

osapiens – eine Plattform für nachhaltiges Wachstum

osapiens entwickelt Software, die Unternehmen dabei unterstützt, nachhaltiges Wachstum über ihre gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu erzielen.

Der osapiens HUB, eine Hyperscaler-Plattform für unternehmensübergreifende Zusammenarbeit und KI-Automatisierung, vereint über 25 Lösungen in zwei Kategorien: Transparenzlösungen ermöglichen es Unternehmen, Berichtspflichten zu erfüllen, Lieferketten zu verwalten, Risiken aller Art zu minimieren (einschließlich Cyberrisiken sowie Handels- und geopolitische Risiken) und die Einhaltung von Produkt-, Berichts- und Lieferkettenvorschriften sicherzustellen. 

Effizienzlösungen ermöglichen KI-gesteuerte Prozesse für die Zusammenarbeit mit Lieferanten, Wartung, Service und Vertrieb, um die operative Leistung zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. 

osapiens unterstützt weltweit mehr als 2.500 Kunden, von KMUs bis hin zu globalen Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Mannheim und Niederlassungen in Europa und den USA beschäftigt ein internationales Team von über 550 Mitarbeitern.

Über die GreenDot-Gruppe:

Die GreenDot-Gruppe widmet sich dem Problem der Kunststoffabfälle, indem sie Lösungen und Anlagen entwickelt, die den Kreislauf von Kunststoffen durch die Herstellung hochwertiger Rezyklate auch aus schwer zu recycelnden Abfallströmen schließen. 

Das Portfolio der Gruppe umfasst sowohl mechanisches als auch chemisches Recycling, Lizenzierungsdienste für die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) sowie Beratung zu EPR-Systemen und Design for Recycling.

Das Fundament der Gruppe wurde vor mehr als 35 Jahren in Deutschland mit Der Grüne Punkt gelegt, der das weltweit erste landesweite EPR-Programm für Verkaufsverpackungen, einschließlich schwer zu recycelnder Kunststoffe wie flexible Folien, ins Leben rief. 

Seitdem hat die Gruppe ihre Geschäftsfelder ständig erweitert, um alle Anforderungen der Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe zu bedienen. Heute ist der Konzern in Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich vertreten und baut sein globales Netzwerk weiter aus.

 

Quelle: Grüner Punkt

Veröffentlichungsdatum: 11.06.2026

Schlagwörter

Grüner Punkt, GreenDot, osapiens, PPWR, KI Plattform, EPR-Compliance, Herstellerverantwortung