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Gewächshausgurkenproduktion in Polen sinkt aufgrund steigender Kosten und wachsender Importe

03. März 2026

Die Gewächshausgurkenproduktion in Polen geht aufgrund steigender Arbeits- und Energiekosten weiter zurück. Laut des Instituts für Agrar- und Lebensmittelökonomie (IERiGŻ-PIB) sank die Produktion 2025 auf 292.000 Tonnen gegenüber 306.000 Tonnen 2024, wie EastFruit berichtet.


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 Die Anbaufläche ging 2025 auf 716 Hektar gegenüber 771 Hektar im Jahr 2022 zurück.
 
Die durchschnittlichen Erzeugerpreise erreichten 2025 ca. 1,01 EUR gegenüber 0,92 EUR 2024. Das aktuelle Preisniveau reicht Berichten zufolge nicht aus, um die höheren Heiz- und Beleuchtungskosten während der Winterproduktion auszugleichen. 

Die Exporte bleiben begrenzt. In dem Jahr 2025 erreichten die gesamten Gurkenexporte (Gewächshaus- und Tunnelanbau) 22.000 Tonnen im Wert von 29 Millionen EUR. 

Die Importe beliefen sich auf 107.000 Tonnen im Wert von 128 Millionen EUR. Zu den wichtigsten Importländern im März/April zählten Spanien, Griechenland, die Türkei und die Ukraine. Auch Importe aus Russland wurden auf dem Markt gemeldet. 

Zu Beginn der Saison 2026 stiegen die Großhandelspreise aufgrund des begrenzten inländischen Angebots und der gesunkenen Nachfrage im Jahresvergleich um 43 %. Nach einem dunklen, kühlen und feuchten Winter sind die Importe aus dem Mittelmeerraum zurückgegangen. 

Im Januar waren heimische Gewächshausgurken knapp, da einige Erzeuger die Produktion aufgrund der Energiekosten eingestellt hatten. 

Die aktuellen Großhandelspreise für polnische Gurken liegen zwischen 3,23 EUR und 3,69 EUR, gegenüber rund 4,85 EUR im Vorjahr. Importierte Gurken werden für etwa 3,00 EUR angeboten.


Quelle: EastFruit.com

 

Veröffentlichungsdatum: 03.03.2026

Schlagwörter

Gewächshausgurkenproduktion, Polen, sinkt