Frankreich: Aprikosen-Ernte 2026 voraussichtlich um 10 % höher als im Vorjahr
Das diesjährige Wachstum ist nahezu ausschließlich auf die Anbaugebiete im Rhônetal zurückzuführen. Das Agrarforschungsinstitut Agreste, erwartet für 2026 eine Steigerung der Aprikosen-Ernte um 10 % auf etwa 110.500 Tonnen, berichtet der ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB)
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Der Großteil davon stammt aus dem Rhônetal (61.700 Tonnen).
Trotz Rückgängen in anderen Regionen reichen die hervorragenden Ergebnisse im Rhônetal aus, um die gesamte französische Aprikosen-Ernte nach oben zu ziehen.
Die diesjährige Ernte liegt 12 % über dem Fünfjahresdurchschnitt von 2021 bis 2025, fällt jedoch hinter die außergewöhnlichen Volumina von 2022 und 2023 zurück.
Das Wachstum ist in diesem Jahr leicht fortgeschritten, insbesondere im Rhônetal, wo das milde Frühjahr und eine frostfreie Zeit zu guten Ernteaussichten geführt haben.
Es gibt deutliche regionale Unterschiede: Im Rhônetal könnte die Produktion trotz einer sechsprozentigen Flächensenkung um 22 % steigen.
Obwohl die Sorte Bergeron aufgrund eines stärkeren natürlichen Fruchtfalls tendenziell weniger Ertrag brachte, betrifft dies nur einen geringen Anteil der Anbaufläche und wirkt sich daher kaum auf das Gesamtergebnis im Gebiet aus.
Die anderen Sorten zeigen eine gute Fruchtbeladung, sodass nach einigen schwachen Jahren wieder mit einer starken Saison zu rechnen ist.
In Okzitanien wird hingegen eine Rückgang prognostiziert: Im Roussillon könnte die Ernte aufgrund starker Niederschläge während der Blütezeit und ungünstiger Wetterbedingungen für die Fruchtansetzung um bis zu 25 % sinken.
Im Département Gard liegen die Erträge nahe am Fünfjahresdurchschnitt, bleiben aber hinter den Jahren 2022 und 2023 zurück. Insgesamt könnte die Ernte in der Region um 4 % im Vergleich zum Vorjahr sinken.
Auch in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur wird ein Rückgang erwartet: Sowohl die Anbaufläche als auch die Erträge sind rückläufig, sodass die Gesamternte in diesem Jahr voraussichtlich um 6 % niedriger ausfallen wird als im Vorjahr.
Auf nationaler Ebene schrumpft die Anbaufläche weiterhin: Sie ist im Vergleich zum Vorjahr von 10.250 auf 9.800 Hektar gesunken – das entspricht einem Rückgang von 4 % in einem Jahr und einem Rückgang von 11 % in den letzten fünf Jahren.
Agreste betont, dass die Prognosen den Stand vom 1. Mai widerspiegeln und dass Wetter- oder Pflanzenkrankheiten im weiteren Verlauf der Saison die endgültigen Ergebnisse noch beeinflussen können.
Quelle: FruitVeB.hu
Veröffentlichungsdatum: 26.05.2026

