Forschern der Universität Sevilla ist Anbau gesünderer Tomaten mit weniger Wasser gelungen
Forscher der Universität Sevilla, in Spanien, haben die Auswirkungen reduzierter Bewässerung auf den Tomatenanbau analysiert, wie Hortoinfo berichtet. Die Studie schlägt vor, die Bewässerung während der widerstandsfähigsten Wachstumsphase zu reduzieren und so den Stresspegel der Pflanze zu kontrollieren, damit Qualität und Ertrag der Tomaten nicht beeinträchtigt werden.
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Die Ergebnisse zeigen, dass die reduzierte Bewässerung keine signifikanten Veränderungen der Handelsqualität (Farbe, Größe, Gewicht, Festigkeit, Zuckergehalt) zur Folge hatte und sich gleichzeitig der Gehalt an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen wie Carotinoiden verdreifachte.
Aktuell besteht die größte Herausforderung für die Agrar- und Lebensmittelindustrie in der nachhaltigen Produktion gesunder Lebensmittel im Einklang mit den UN-Nachhaltigkeitszielen (SDG) und anderen nationalen und europäischen politischen Strategien.
Aus wirtschaftlicher Sicht, und auch als Beitrag zu der Herausforderung der Versorgung einer wachsenden Bevölkerung mit schwindenden Ressourcen, ist es von entscheidender Bedeutung, die Produktivität landwirtschaftlicher Systeme zu berücksichtigen.
Diese Studie untersuchte die Auswirkungen einer nachhaltigen Anbaumethode, der Defizitbewässerung, auf die Tomatensorte „Sunchocola“, die sich durch ihre intensive grün-rote Farbe auszeichnet.
Quelle: Hortoinfo.es
Veröffentlichungsdatum: 24.03.2026

