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Europäische Versorgung mit Paprika bleibt angespannt

23. Juli 2026

Die Lagerbestände in Spanien und den Niederlanden sind Ende Juni ebenfalls von der Hitzewelle betroffen. Mitte Juli bleiben die Preise für Paprika, insbesondere die roten Sorten, auf den europäischen Großhandelsmärkten hoch, während die Lieferungen aus Südeuropa und den Niederlanden begrenzt sind, berichtet der ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB). 


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Der europäische Markt erhält im Juli nur moderate Mengen spanischer Paprika, obwohl Spanien traditionell ein bedeutender Sommer-Exporteur ist.  

Mitte Juli liegen die Großhandelspreise für rote, aus der Region Almeria zwischen 2,40 € und 2,80 € pro Kilogramm. 

Diese Preisspannen spiegeln die Ernteverluste wider, die durch die Hitzewelle und die Trockenheit im Juni verursacht wurden, sowie die Verlängerung der Saison.  

Die Niederlande, der wichtigste Lieferant von Gewächshauspaprika für die Märkte in Nord- und Mitteleuropa im Sommer, melden ebenfalls eine gedämpfte Versorgung. 

Im ersten Halbjahr Juli lag der Exportpreis für niederländische rote Paprika bei 2,20 € bis 2,60 € pro Kilogramm. 

Die Hitze im Juni verzögerte den Reifeprozess, sodass während der Hochsaison weniger Mengen auf den Markt kamen als üblich. 

Das führte zu Preisdruck auf den Verbrauchermärkten, auch in Mitteleuropa.  

Ungarn, ein bedeutender Exporteur von Paprika in Mittel- und Osteuropa, bietet den Importeuren im Juli eine zunehmend, aber noch begrenzte Versorgung mit Gewächshauspaprika an. 

Der Großhandelspreis für rote Paprika liegt bei 1,90 € bis 2,40 € pro Kilogramm, und die Exporte sind aufgrund des verspäteten Saisonbeginns gedämpft. 

Auch die Lieferungen nach Polen sind entsprechend eingeschränkt.  

Auf dem deutschen Markt – einem der wichtigsten Vertriebszentren Europas – lagen die Großhandelspreise für importierte rote Paprika, vor allem aus den Niederlanden und Spanien, Mitte Juli bei etwa 2,40 € bis 2,80 € pro Kilogramm. 

Hohe Preise und knappe Verfügbarkeit führen zu verstärktem Wettbewerb in der zentral- und osteuropäischen Versorgungskette, auch in Polen.


Quelle: FruitVeB.hu

 

Veröffentlichungsdatum: 23.07.2026

Schlagwörter

EU, Versorgung, Paprika