Europa: Steigende Zwiebelpreise auf südeuropäischen Märkten
Der Preisanstieg ist auf Hitzewellen und lokale Extremwetterereignisse zurückzuführen, insbesondere auf Hagelstürme in Norditalien. Die Zwiebelernte hat in Spanien und Italien begonnen, doch ungünstige Wetterbedingungen schmälern das Angebot in mehreren Regionen, infolgedessen haben die Zwiebelpreise auf den südeuropäischen Großmärkten zu steigen begonnen, so berichtet der Ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB).
Bildquelle: Pixabay
In Spanien wurden Zwiebeln auf dem Großmarkt Mercamadrid in dem Zeitraum vom 21. bis 24. Juli zu Preisen zwischen 0,46 und 0,50 EUR pro Kilogramm (kg) gehandelt.
Auch auf den italienischen Großmärkten sind Preiserhöhungen zu verzeichnen, insbesondere bei runden weißen Zwiebeln.
Die Preiserhöhungen sind auf Hitzewellen und lokale Extremwetterereignisse, darunter Hagelstürme in Norditalien, zurückzuführen, die das Angebot an verschiedenen Gemüsesorten verringert haben.
In den von ungünstigen Wetterbedingungen betroffenen Regionen bleibt die Versorgungslage angespannt, hohe Temperaturen verzögern die Ernte und erhöhen das Risiko von Lagerverlusten.
Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb zwischen italienischen und spanischen Erzeugern und auch Importe innerhalb der EU, wie von polnischen Zwiebeln, könnten die Handelsströme in der Region beeinflussen.
Quelle: FruitVeB.hu
Veröffentlichungsdatum: 11.08.2026

