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EU-Pfirsich- und -Nektarinenproduktion könnte 2025 um 5,8 % sinken

28. August 2025

Der Produktionsrückgang dürfte sich sowohl auf den Frischverzehr (-5,5 %) als auch auf verarbeitete Produkte (-8,0 %) auswirken. Letztere dürften aufgrund von neuen Problemen mit Obstkrankheiten in Griechenland, dem größten Produzenten der EU, am stärksten betroffen sein, berichtet RevistaMercados.com.

Prognosen für Pfirsiche und Nektarinen in der EU

Für 2025 wird ein moderater Rückgang der Pfirsich- und Nektarinenproduktion in der EU um 5,8 % auf 3,2 Millionen Tonnen prognostiziert. Grund dafür sind geringere Erträge und geringere Anbauflächen, insbesondere in Griechenland. Dies könnte zu Rekordimporten führen, während die Fruchtqualität das Verbraucherinteresse aufrechterhalten könnte.

Insgesamt leidet die EU-Produktion unter den Auswirkungen des Klimawandels mit milderen Wintern. Infolgedessen sammeln Obstbäume nicht genügend Kältestunden an, die für ihr Wachstum und ihre Fruchtproduktion unerlässlich sind. Weitere Faktoren sind neu auftretende Krankheiten, Arbeitskräftemangel sowie ungewöhnliche Wasserbedingungen und Regenfallmuster.

Die Nachfrage nach Pfirsichen und Nektarinen aus der EU wird voraussichtlich sinken, ebenso wie die Produktion. Die Qualität der Früchte dürfte jedoch ein Schlüsselfaktor für das Aufrechterhalten des Interesses und die Präferenz der Verbraucher sein.

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Pfirsichen und Nektarinen dürfte nahe dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre (6,0 kg) bleiben.

Gegensaisonale Importe aus Regionen wie Chile und Südafrika könnten eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung des Versorgungsniveaus und der Verfügbarkeit dieser Produkte spielen. Die EU-Importe könnten auf einen neuen Rekordwert von 62.000 Tonnen steigen.

Die EU-Exporte von Pfirsichen und Nektarinen werden voraussichtlich um 4,4 % sinken. Diese Veränderung ist hauptsächlich auf geringere Erträge und Verzögerungen bei dem Beginn der Erntesaison zurückzuführen.

Quelle: RevistaMercados.com

 

Veröffentlichungsdatum: 28.08.2025

Schlagwörter

EU, Pfirsich- und -Nektarinenproduktion