DBV, FabLF und ZVG: Grüne Branche warnt - Einkommensteuerreform belastet Unternehmen
Anlässlich der vom Bundeskabinett beschlossenen Einkommensteuerreform fordern der Deutsche Bauernverband (DBV), der Zentralverband Gartenbau (ZVG) sowie Familienbetriebe Land und Forst, die geplanten steuerlichen Mehrbelastungen für Personenunternehmen durch wirksame Entlastungen an anderer Stelle auszugleichen.
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Die vorgesehenen Steuererhöhungen treffen nicht nur private Einkommen, sondern vor allem familiengeführte Unternehmen in Land-, Forstwirtschaft und Gartenbau.
Weil die Einkommensteuer für diese Betriebe zugleich die Unternehmenssteuer ist, verringern höhere Steuersätze unmittelbar ihre Investitionskraft.
Geld für Modernisierung, Klimaanpassung und Betriebsnachfolge fehlt dann an anderer Stelle.
Kritisch sehen die Verbände zudem die vorgesehene Anhebung des Pauschalsteuersatzes für Minijobs. Gerade für Betriebe mit hohem saisonalem Arbeitskräftebedarf verteuere sich dadurch die Beschäftigung dringend benötigter Arbeitskräfte erheblich.
Zusammen mit den bereits beschlossenen Erhöhungen der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung führe dies zu einer weiteren spürbaren Kostensteigerung.
Die Verbände fordern, dass im parlamentarischen Verfahren noch deutliche Verbesserungen für die Betriebe vorgenommen werden.
Quelle: ZVG, DBV, FABLF
Veröffentlichungsdatum: 03.09.2026

