Coöperatie Hoogstraten eröffnet die Kirschensaison
Die Coöperatie Hoogstraten hat am Mittwoch bei dem Kirschenerzeuger Lu Adriaensen in Merksplas die Kirschensaison eröffnet. Dabei waren auch rund 10 Influencer, um die Nachfrage nach belgischen Kirschen weiter anzuregen.

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„Nur jede dritte belgische Familie isst Kirschen, hier gibt es also noch viel Potenzial“, berichtet die Genossenschaft. Mit einer Fläche von 10 Hektar stellen Kirschen eine „interessante Ergänzung zu dem Erdbeer- und Blaubeersortiment“ dar, berichtet das Flämische Infozentrum für Landwirtschaft und Gartenbau (VILT).
Aufgrund des warmen Wetters ist die Kirschensaison einige Wochen früher dran als in normalen Jahren, sagt Lu Adriaensen. Er baut in Merksplas auf 4 Hektar Kirschen an. Adriaensen hat bereits vor zwei Wochen mit der Ernte begonnen. „Es handelt sich um frühe Sorten, von denen wir nicht allzu viele haben.“
In der kommenden Woche beginnt der 60-jährige Unternehmer mit der Ernte seiner wichtigsten Sorten: Kordia und Regina. Diese Sorten sind kommerziell erfolgreich. Der Zeitplan für die belgischen Kirschen passt gut zur französischen Produktion, die einige Wochen früher startet.
„Wenn diese Produktion abklingt, steigen normalerweise auch die Preise“, sagt Shannen Dienn, kaufmännische Leiterin für Obst bei Hoogstraten.
Adriaensen ist einer von drei Erzeugern, die der Genossenschaft Hoogstraten angeschlossen sind, gemeinsam bewirtschaften sie eine Fläche von insgesamt 10 Hektar und produzieren jährlich rund 120.000 kg Kirschen.
„Es ist eine kleine Erntemenge“, räumt Dienn ein. „Aber deshalb nicht weniger wichtig. Sie ist eine schöne Ergänzung zu unserem bestehenden Sortiment an Erdbeeren und Beerenobst.
Zudem sind viele Händler direkt am Standort Hoogstraten ansässig, sodass wir ein Komplettpaket anbieten können.“
Quelle: Vilt.be
Veröffentlichungsdatum: 29.06.2026

