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China und die VAE sind Gastländer auf der Fruit Attraction 2026

17. September 2026

Bei der diesjährigen Fruit Attraction stehen China und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) als Gastimportländer im Mittelpunkt, wobei Ziel ist es, den direkten Kontakt zwischen den Marktteilnehmern zu erleichtern und die Positionierung des spanischen Angebots zu verbessern.


Foto © IFEMA Madrid / FEPEX 

Für spanische Erzeuger wie auch für jene aus der EU ist China ein sehr begrenzter Markt. Im Jahr 2025 beliefen sich die spanischen Exporte von Obst und Gemüse auf lediglich 1.784 Tonnen, was nur 0,01 % der gesamten spanischen Ausfuhren ausmacht. 

Ähnlich stellt sich die Situation für die gesamte EU dar, die 27 Mitgliedstaaten exportierten insgesamt nur 10.084 Tonnen frisches Obst und Gemüse nach China.

„China ist zudem ein sehr komplexer Markt, wenn es um die Aushandlung von Marktzugängen für EU-Erzeugnisse geht, was die Festlegung von Protokollen erforderlich macht, deren Aushandlung vier bis fünf Jahre dauern kann.

In den letzten Jahren gab es jedoch Fortschritte bei der Öffnung des chinesischen Marktes für spanisches Obst und Gemüse“, so der Verband der Verbände exportierender O&G-Erzeuger FEPEX.

Derzeit können folgende Produkte exportiert werden: Zitrusfrüchte, Steinobst (Pfirsiche und Pflaumen), Trauben, Kakis, Mandeln und Kirschen. Auch für getrocknete Feigen und Pistazien wurden Protokolle genehmigt, doch die für den Export erforderlichen Verfahren sind noch nicht abgeschlossen.

„Die Wahl Chinas, das bereits bei früheren Ausgaben Gastland war, zum Gastland der Fruit Attraction 2026 wird dazu beitragen, die Handelsbeziehungen zwischen den Akteuren beider Seiten zu stärken.“

Die VAE zählen zu den wichtigsten außereuropäischen Zielmärkten für spanisches Obst und Gemüse. Im Jahr 2021 wurden 40.441 Tonnen exportiert, eine Menge, die der des Jahres 2022 sehr nahekam, seither ist jedoch ein starker Rückgang zu verzeichnen, sodass die Lieferungen im Jahr 2025 nur noch 13.621 Tonnen betrugen.

Dieser Rückgang ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, wobei FEPEX insbesondere den allgemeinen Kostenanstieg sowie die gestiegenen Logistikkosten hervorhebt. 

„In den letzten Jahren sind die Seefrachtraten gestiegen und haben sich auf einigen Routen sogar verdoppelt.

Zudem erhöhen geopolitische Spannungen die Kosten und verlangsamen den Transport, was zu einem Wettbewerbsnachteil bei weit entfernten Zielmärkten und folglich zu einem Rückgang der Exportmengen führt.“


Foto © FEPEX

„Das Image spanischer Produkte in diesem Land war und ist jedoch nach wie vor positiv.“ Es steht für Qualität und wettbewerbsfähige Preise, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, Vereinbarungen mit den Lebensmittelunternehmen des Landes zu treffen, sowohl zur Deckung des Inlandsverbrauchs als auch zur Belieferung von Vertriebskanälen für den Tourismussektor, da sich die VAE, und insbesondere Dubai, in den letzten Jahren zu einem der meistbesuchten Reiseziele der Welt entwickelt haben. 

Aus diesem Grund wurden die VAE als Gastland für diese 18. Ausgabe der Fruit Attraction ausgewählt, sie tragen zur Belebung dieses Marktes bei, der als einer der vielversprechendsten Märkte außerhalb Europas gilt, zumal Dubai als Logistik- und Reexport-Drehscheibe für die gesamte Golfregion, Asien und Afrika fungiert. 


Foto © IFEMA Madrid 

Die von IFEMA Madrid und FEPEX organisierte Fruit Attraction findet in dem IFEMA Madrid Trade Fair Centre (Messegelände), von Dienstag, dem 6. Oktober, bis Donnerstag, dem 8. Oktober, jeweils von 9:30 bis 19:00 Uhr (am letzten Tag bis 16:00 Uhr) statt.

Die Messe umfasst mehr als 2.500 Unternehmen und belegt eine Fläche von über 162.000 m² in 10 IFEMA-Hallen. 


 

 

Veröffentlichungsdatum: 17.09.2026

Schlagwörter

China, VAE, Gastländer, Fruit Attraction 2026