China stellt sein erstes Open-Source-KI-Modell für die Landwirtschaft vor: Was Sinong für den Sektor bedeutet
China hat einen wichtigen Schritt in der digitalen Transformation der Landwirtschaft unternommen. Die Landwirtschaftliche Universität Nanjing hat Sinong vorgestellt, das erste große Open-Source-Sprachmodell (LLM) des Landes, das speziell für den Agrarsektor entwickelt wurde.
Das Projekt wird bereits als technologischer Durchbruch beschrieben, das das Potenzial hat, das Management von Agrarunternehmen, die Agrarforschung und die Innovationsintegration entlang der gesamten Wertkette der Agrar- und Ernährungswirtschaft grundlegend zu verändern, so berichtet EastFruit.
Im Kern ist Sinong ein spezialisiertes „landwirtschaftliches Gehirn“, das auf künstlicher Intelligenz basiert. Im Gegensatz zu allgemeinen KI-Tools versteht es nicht nur die Alltagssprache, sondern auch die Fachterminologie von Landwirten, Agrarökonomen, Pflanzenzüchtern und Agraringenieuren.
Was Sinong von herkömmlichen KI-Modellen unterscheidet
Im Gegensatz zu universellen Chatbots wurde Sinong von Anfang an ausschließlich mit Agrardaten trainiert. Die Wissensdatenbank umfasst:
• fast 9.000 Fachbücher
• mehr als 240.000 wissenschaftliche Forschungsarbeiten
• rund 20.000 Richtliniendokumente und technische Normen
• umfangreiche branchenspezifische, webbasierte Agrardaten.
Das Modell deckt das gesamte Spektrum der modernen Landwirtschaft ab, darunter Gartenbau, Pflanzenproduktion und -züchtung, Pflanzenschutz, Tierhaltung und Veterinärmedizin, Agrarökonomie und -management, nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, Smart Farming und digitale Agrartechnologien.
Daher generiert Sinong keine generischen oder abstrakten Antworten. Stattdessen stützt es sich auf strukturiertes, domänenspezifisches Wissen, das für reale landwirtschaftliche Entscheidungen relevant ist.
Quelle: EastFruit.com
Veröffentlichungsdatum: 22.01.2026

