Chile: Avocadoernte verzeichnet Produktionsplus von 10 % und bricht bisherigen Rekord
Der chilenische Avocadosektor blickt auf eine sehr starke Saison 2025/26 zurück, in der 265.000 Tonnen produziert wurden, ein Zuwachs von rund 10 % gegenüber dem bisherigen Rekord aus der Saison 2024/25.
Bildquelle: Pixabay
Nach Angaben des Branchenverbandes „Paltas de Chile“ wurde dieses neue Rekordergebnis dank günstiger Wetterbedingungen, einer optimierten Bewirtschaftung der Plantagen sowie fortlaufender technologischer Verbesserungen erzielt.
Der Sektor hob zudem hervor, dass dieses Wachstum trotz einer Verringerung der Anbaufläche erreicht wurde, was von gesteigerter Effizienz und Anpassungsfähigkeit zeugt.
+Dem Export kam in dieser Saison eine tragende Rolle zu, wo rund 61 % der Gesamtproduktion ins Ausland verschickt wurden. Europa blieb dabei das wichtigste Zielgebiet und nahm 62 % der Exporte ab, es folgten Lateinamerika (25 %), Asien (10 %) und Nordamerika (3 %).
Chilenische Avocados werden international weiter für ihre Qualität, ihre lückenlose Rückverfolgbarkeit und ihre nachhaltigen Anbaupraktiken geschätzt, was dazu beitrug, eine starke Position auf den hart umkämpften Märkten zu behaupten.
Gleichzeitig bleibt der Binnenkonsum von erheblicher Bedeutung: rund 40 % der Ernte (etwa 104.500 Tonnen) verblieben im Inland. Der Avocado-Verbrauch in Chile ist nach wie vor auf sehr hohem Niveau und erreichte im Jahr 2024 fast 20 Pfund (ca. 9 kg) pro Kopf. Damit avanciert Chile zu dem weltweit zweitgrößten Abnehmer von Hass-Avocados, lediglich übertroffen von Mexiko.
Quelle: Freshfruitportal.com
Veröffentlichungsdatum: 05.06.2026

