Axfood fordert die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Bio-Produkte in Schweden
Das schwedische Unternehmen Axfood hat auf das neue Ziel der schwedischen Regierung für den Bio-Sektor bis 2045 reagiert und schließt sich den Forderungen nach einer Senkung der Mehrwertsteuer an.

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Die schwedische Supermarktkette Axfood hat sich öffentlich für die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Bio-Produkte ausgesprochen.
In einem gemeinsamen Artikel mit der Organisation KRAV unter dem Titel „Machen wir die Bio-Produktion zu einem größeren und wettbewerbsfähigeren Teil der schwedischen Produktion“ betont die Kette die Notwendigkeit, mehr Bio-Lebensmittel zu erzeugen und die Ernährungssicherheit zu stärken, wie FyH.es berichtet.
Der Artikel schlägt eine Reduzierung des Pestizideinsatzes und die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Bio-Lebensmittel vor, ganz im Sinne der Forderungen, die bereits von allen Handelsketten in Dänemark erhoben wurden.
Das Engagement für die Bio-Produktion zielt darauf ab, die Bodengesundheit zu verbessern und die Abhängigkeit von bestimmten importierten Betriebsmitteln zu verringern, da der ökologische Landbau in Schweden enorm zurückgegangen ist.
Die Fläche für ökologischen Landbau in Schweden ist seit 2019 um 23 % geschrumpft, heute werden 15,9 % der schwedischen Agrarfläche ökologisch bewirtschaftet.
Investitionen
Axfood erklärt, dass die ökologische Umstellung für Landwirte neben finanziellen Risiken auch Zeit und Investitionen erfordert.
Axfood prüft gemeinsam mit lokalen Lieferanten Initiativen zur Förderung der Bio-Produktion in Schweden.
Diese Initiativen sollen sicherstellen, „dass Landwirte die Umstellung vollziehen und in ein Bio-Programm investieren können“, erklärt Helena Allard, Spezialistin für Nachhaltigkeit bei Axfood.
Die schwedische Regierung hat kürzlich eine Studie in Auftrag gegeben, um Ziele und Maßnahmen für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion bis 2045 zu erarbeiten.
Auch wenn diese Maßnahmen erst noch entwickelt werden müssen, dienten sie Axfood als Ansporn, sich das Ziel zu setzen, dass Bio-Produkte bis 2030 mindestens 10 % des Lebensmittelumsatzes ausmachen sollen, „womit das Unternehmen die einzige schwedische Lebensmittelkette ist, die ein öffentliches Umsatzziel für Bio-Produkte bis 2030 formuliert hat.“
Quelle: FyH.es
Veröffentlichungsdatum: 17.09.2026

