Argentinisches Jujuy-Tal: Frühkirschernte beginnt Ende September
Die ersten Früchte der Kirschernte in Argentinien wurden in der 40. Kalenderwoche in dem Jujuy-Tal geerntet, womit die regionale Saison mehr als 15 Tage früher beginnt als in den traditionellen Anbaugebieten.
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Wie Frutas de Chile berichtet, hat Argentinien einen Meilenstein für den Obstsektor erreicht: Ende September wurde auf einer Versuchsfläche in Monterrico, Provinz Jujuy, die erste, besonders frühe Ernte von Frischkirschen abgeschlossen.
Die Ernte begann am 30. September und eröffnete damit ein bislang unbekanntes Produktionsfenster, das den Erntezeitplan mit dem anderer internationaler Regionen, wie dem Nordosten Südafrikas, in Einklang bringt.
Das Projekt wird von Güizzo Frutas Frescas S.A. geleitet, einem auf die frühe Kirschproduktion spezialisierten Unternehmen.
Partner sind der Erzeuger Oscar Machuca (von der Finca Machuca) sowie Dr. Viviana Curzel, Professorin und Forscherin an der Fakultät für Agrarwissenschaften der Nationalen Universität von Jujuy.
Die Versuchsfläche, die zwischen 2022 und 2023 angelegt wurde, umfasst 2.000 Bäume von 6 verschiedenen Sorten.
In dieser zweiten Versuchssaison zeigten 2 Sorten aus dem Züchtungsprogramm von Zaiger, Minnie Royal und Royal Lee, herausragende Eigenschaften, indem sie Zuckerwerte zwischen 25° und 29° Brix erreichten, ein für diese Art außergewöhnlich hoher Wert, und sie zeichneten sich durch eine intensive, gleichmäßige rote Färbung aus (Stufe 2-3 auf der CTIFL-Skala).
Zudem wiesen sie eine feste, knackige Textur sowie eine durchschnittliche Größe von 22-24 mm auf, was den typischen Merkmalen dieser sehr früh reifenden Sorten entspricht.
Der Agronom Nicolás Güizzo erklärt, dass der Markteintritt mit hochwertigen Früchten Ende September einen bedeutenden kommerziellen Vorteil für den Export darstellt, da Erzeuger/innen aufgrund des weltweit begrenzten Angebots Spitzenpreise erzielen können.
Quelle: FrutasdeChile.cl
Veröffentlichungsdatum: 16.10.2026

