Andalusien präsentiert sich als europäisches Vorbild in der zirkulären Bioökonomie
Andalusien stärkt seine führende Rolle in Europa und positioniert sich als Vorbild in der zirkulären Bioökonomie mit der Ausrichtung des 1. Internationalen Gipfels in Sevilla.
Organisiert vom Landwirtschaftsministerium der regionalen Regierung Andalusiens in Zusammenarbeit mit der Technologischen Akademie Andalusiens (CTA), so berichtet Hortoinfo.es.
Über drei Tage versammelten sich in Sevilla Führungspersönlichkeiten, Vertreter europäischer und internationaler Organisationen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Fachleute, um die Implementierung der zirkulären Bioökonomie in europäischen Regionen zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor sowie zwischen den Regionen zu stärken.
Wie der Generalsekretär für Landwirtschaft, Manuel Gómez Galera, in seiner Ansprache betonte: „Die Ausrichtung dieses Gipfels ist ein wichtiger Schritt, um die Position Andalusiens als strategisches Gebiet für die Entwicklung der Circular Bioeconomy zu festigen. Dies basiert auf seiner Stärke im Agrar- und Lebensmittelsektor, seiner Innovationsfähigkeit und seinem Potenzial, nachhaltige Wertschöpfungsketten aus Biomasse und biologischen Ressourcen zu schaffen.“
Galera hob außerdem hervor: „Das strategische Engagement der andalusischen Regierung für die zirkuläre Bioökonomie ist ein zentrales Instrument, um ein wettbewerbsfähigeres, nachhaltigeres und innovativeres Agrar- und Lebensmittelsystem zu fördern.“
Zudem wurde die Gründung des Andalusischen Clusters für Circular Bioeconomy angekündigt, das die Entwicklung neuer Maßnahmen durch öffentlich-private Zusammenarbeit ermöglichen wird.
In diesem Zusammenhang betonte der Generalsekretär die Bedeutung des Aktionsplans für die Circular Bioeconomy in der andalusischen Agrar- und Ernährungswertschöpfungskette 2025–2030.
Dieser werde als Fahrplan verstanden, um die Nutzung von Biomasse zu stärken, Innovationen zu beschleunigen, neue Wertschöpfungsketten zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatwirtschaftlichem Sektor zu festigen.
Die Generalsekretärin für Umwelt und Klimawandel, María López Sanchís, umriss die zentralen Linien der Politik der regionalen Regierung Andalusiens im Bereich der Kreislaufwirtschaft.
Sie wies darauf hin, dass bis 2025 mehr als 137 Millionen Euro für Projekte im Bereich Kreislaufwirtschaft und Abfallmanagement bereitgestellt wurden – ein Anstieg um 68 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Dies habe zu einer Effizienzsteigerung, einer Reduktion der Umweltbelastung und zur Schaffung neuer wirtschaftlicher Chancen geführt.
Zudem betonte sie den Aufschwung der Andalusischen Strategie für die Kreislaufwirtschaft, die einen Handlungsrahmen schafft, um die Wiederverwendung von Materialien, Innovationen in Prozessen und Produkten sowie die aktive Beteiligung der Gesellschaft am Übergang zu einem nachhaltigeren Modell zu fördern.
Quelle: Hortoinfo.es
Veröffentlichungsdatum: 15.06.2026

