AGRAYA SUMMIT 2026 bringt die Branche an einen Tisch, um konkrete Schritte zu vereinbaren
Erzeuger, Lebensmitteleinzelhändler, Zertifizierungsexperten und NGOs kamen zum AGRAYA SUMMIT 2026 in Bologna zusammen. Sie brachten unterschiedliche Perspektiven und praktische Erfahrungen ein, um gemeinsame Ziele für die Zukunft der Landwirtschaft zu definieren.

Foto © Agraya
Vom 27. bis 29. Oktober versammelten sich mehr als 300 Erzeuger, Einzelhändler, Vertreter von NGOs, Zertifizierungsexperten und weitere Akteure der Lieferkette aus über 45 Ländern in Bologna zum AGRAYA SUMMIT 2026.

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Agraya GmbH, das Unternehmen hinter den Marken GLOBALG.A.P. und GGN, rief die Akteure der Branche dazu auf, zusammenzuarbeiten und gemeinsam aktiv zu werden.
Angesichts der Herausforderungen durch den Klimawandel, steigender Nachhaltigkeitsanforderungen und sich wandelnder Erwartungen entlang der Wertschöpfungskette hängt der Fortschritt in der Landwirtschaft davon ab, die tatsächlichen Bedingungen und Herausforderungen der Erzeuger in den Mittelpunkt zu stellen, Kräfte zu bündeln und wirksame Lösungen zu entwickeln.
An den drei Veranstaltungstagen gestalteten mehr als 50 Referenten in 30 Fachveranstaltungen die Diskussionen und warben für eine sektorübergreifende Zusammenarbeit, um Veränderungen voranzutreiben.

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Branchenvertreter der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), des italienischen Ministeriums für Landwirtschaft, Ernährungssouveränität und Forsten (MASAF), des Global Nature Fund, der International Food and Agribusiness Management Association (IFAMA), von BASF, Solidaridad Network, Driscoll’s, Fyffes, Aldi, Edeka, Osapiens und vielen weiteren Organisationen diskutierten über die nächsten Schritte für eine Zusammenarbeit auf Grundlage gemeinsamer Ziele, praxisnaher Initiativen und geteilter Verantwortung.

Eröffnungsrede von Elmé Coetzer-Boersma, CEO der Agraya. (Foto © Agraya)
„Die Branche hat die Bedürfnisse und Erfahrungen der Erzeuger beim diesjährigen SUMMIT in den Mittelpunkt gestellt“, sagt Elmé Coetzer-Boersma, CEO von Agraya.
„Doch für sinnvolle Veränderungen können nicht allein die Landwirte verantwortlich sein. Dafür ist eine Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette erforderlich.
Wir müssen einander zuhören und gemeinsam Lösungen entwickeln – ausgehend vom Arbeitsalltag der Landwirte.
Ihr Wissen zeigt uns, was in der Praxis funktioniert und was lediglich zusätzliche Belastungen schafft.
In Verbindung mit der Expertise, den Ressourcen und der Reichweite der gesamten Branche kann dieses Wissen dazu beitragen, gemeinsame Herausforderungen in praktische Lösungen umzusetzen.“

Podiumsdiskussion „Zusammenhänge herstellen: Mensch, Planet und Wohlstand“ (v. l. n. r.): Giovanni Missanelli, Direktor bei Assomela; Rachel Vujovic, Direktorin für internationale Nachhaltigkeit bei Aldi Süd Holding; Anne Gerardi, CEO von Syntropic Systems; und Anna Gumbau, Moderatorin. (Foto © Agraya)
Die kurzfristigen Auswirkungen belegen die Wirtschaftlichkeit
Die Experten waren sich einig, dass neue Lösungen für die Landwirtschaft vom Beginn ihrer Umsetzung an einen Mehrwert schaffen sollten.
Kurzfristige Wirtschaftlichkeitsnachweise und unmittelbare Verbesserungen auf den Betrieben können das Vertrauen, die Ressourcen und die Dynamik fördern, die für Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette nötig sind.
Erste Ergebnisse sollten konkrete Vorteile aufzeigen, etwa geringere Kosten, weniger Verwaltungsaufwand, ein verbessertes Risikomanagement und/oder eine höhere Produktivität.
Neue Technologien sollten gemeinsam mit den Landwirten entwickelt und getestet werden, die sie später einsetzen.
So lässt sich ihre Wirkung auf den Betrieben verbessern.

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ESS schafft einen Weg zu nachweisbarem nachhaltigem Handeln
Beim SUMMIT informierte Agraya über den Entwicklungsstand seiner Environmental Sustainability Solution (ESS).
ESS soll auf einem stufenweisen Umsetzungsansatz beruhen. Dieser soll es ermöglichen, sowohl die Einhaltung zentraler Aspekte der ökologischen Nachhaltigkeit nachzuweisen als auch die Leistung und Fortschritte über einen längeren Zeitraum messbar zu machen.
Dabei werden ökologische Schwerpunkte ermittelt, in Maßnahmen auf Betriebsebene übersetzt, anhand festgelegter Kennzahlen erfasst und anschließend überprüft und angepasst.
Zudem soll die Lösung bestehende GLOBALG.A.P.-Zusatzmodule mit Umweltbezug bündeln – darunter das Sustainable Program for Irrigation and Groundwater Use (SPRING) und BioDiversity –, um den Auditaufwand für Erzeuger zu verringern.
An der Entwicklung von ESS waren mehr als 100 Organisationen aus der globalen Wertschöpfungskette beteiligt.
Dazu zählen Erzeuger, Einzelhändler, Händler, Zertifizierungsstellen, Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen, Forschungs- und Entwicklungsorganisationen, NGOs, Branchenverbände sowie die nationalen technischen Arbeitsgruppen von GLOBALG.A.P.
Veröffentlichungsdatum: 06.11.2026
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