2025: Pflaumenernte übersteigt 50 000 Tonnen
Die Pflaumen- und Zwetschenernte lag im Jahr 2025 bei rund 51 300 Tonnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wird die positive Prognose vom Juli (44 500 Tonnen) damit übertroffen.
Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr 2024 ein Plus von 17,1 % oder rund 7 500 Tonnen.
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Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024 fiel die Pflaumenernte um 17,2 % oder rund 7 500 Tonnen höher aus.
Das größte Anbauland Baden-Württemberg verzeichnete dabei eine Erntemenge von rund 17 900 Tonnen und damit ein Plus von etwa 3,4 % gegenüber dem Durschnitt der vergangenen zehn Jahre.
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Besonders gut fiel die Ernte im zweitgrößten Anbauland für Pflaumen und Zwetschen, Rheinland-Pfalz, aus: Dort wurden rund 14 500 Tonnen geerntet, was einem Plus von 40,5 % gegenüber dem zehnjährigen Durchschnitt entspricht.
Die Erntemenge dieser beiden Länder umfasste somit 63,2 % der diesjährigen deutschen Pflaumenernte. Bundesweit entsprach die Pflaumenernte bei einer Anbaufläche von rund 4 100 Hektar einem durchschnittlichen Ertrag von etwa 12,5 Tonnen Pflaumen und Zwetschen je Hektar.
Der überwiegende Teil der Pflaumenernte (87,0 % oder 44 600 Tonnen) wird 2025 als Tafelobst vermarktet.
Zur Nutzung als Verwertungs- oder Industrieobst sind 10,1 % (5 200 Tonnen) aller Pflaumen vorgesehen.
Unter die Kategorie "nicht vermarktet" fielen 1 500 Tonnen und damit 2,9 % der Früchte.

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An der gesamten erfassten Erntemenge von 1 284 000 Tonnen Baumobst im Jahr 2025 hatten Äpfel einen Anteil von 88,6 %. Der Anteil von Pflaumen und Zwetschen lag bei 4,0 %.
Zusätzlich wurden in Deutschland 37 300 Tonnen Süßkirschen (2,9 %), 9 800 Tonnen Sauerkirschen (0,8 %), sowie 5 700 Tonnen Mirabellen und Renekloden (0,4 %) geerntet.
Quelle: Destatis
Veröffentlichungsdatum: 07.01.2026

