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Kartoffelbranche diskutiert die aktuellen Herausforderungen 20. Jubiläum des Internationalen Berliner Kartoffelabends mit Blick nach vorn

06. Februar 2026

Rund 500 Gäste aus 15 Ländern folgten der Einladung des Deutschen Kartoffelhandelsverbandes (DKHV) zum 20. Internationalen Berliner Kartoffelabend (IBK).

Vertreter aus der gesamten Kartoffelwirtschaft, aus Wissenschaft, Verbänden und Politik trafen sich in diesem Jubiläumsjahr erstmals im festlich geschmückten TITANIC Chaussee Berlin. 


Paula I, Heidekartoffelkönigin, DKHV-Präsident Thomas Herkenrath und Elena I, Bayerische Kartoffelkönigin. (Foto © DKHV)

Sie nutzten den Abend zum intensiven Austausch über die aktuellen Herausforderungen und die politischen Rahmenbedingungen für die Branche.

In seiner Eröffnungsrede erinnerte DKHV-Präsident Thomas Herkenrath an die Anfänge dieser Veranstaltungsreihe am Vorabend der Fruit Logistica. 

Der Berliner Kartoffelabend fand 2005 das erste Mal statt. Was damals mit rund 50 Teilnehmern im Kaminzimmer des InterContinental Berlin begann, hat sich über zwei Jahrzehnte zu dem wichtigsten Treffpunkt der
Kartoffelwirtschaft entwickelt.

Große Ernte 2025 prägt die Marktlage: Inhaltlich stand die aktuelle Marktsituation im Mittelpunkt: Die Kartoffelsaison 2025 ist durch eine ungewöhnlich große Ernte gekennzeichnet. 

Ausgeweitete Anbauflächen und günstige Wachstumsbedingungen führten zu spürbaren Folgen am Markt. 

Dabei ist in diesem Jahr die Besonderheit, dass alle europäischen Länder vor der gleichen Situation stehen: Preisdruck, hohe Lagerbestände und die Veränderung internationaler Handelsstrukturen stellen den gesamten Markt vor erhebliche Herausforderungen.

Herkenrath ordnete die Situation als Teil eines typischen Marktzyklus ein. Nach hohen Preisen in den Vorjahren seien zusätzliche Produktionsentscheidungen getroffen worden, die zu dieser Situation führten. Entscheidend sei jedoch der Umgang mit dieser Phase.

 „Der Handel trägt Verantwortung für Stabilität in der Wertschöpfungskette, für die Lenkung von Überschüssen und für gesicherte Verwertungswege“, betonte der DKHV-Präsident. Dabei müsse aber auch sichergestellt werden, dass Erzeugerbetriebe eine langfristige wirtschaftliche Perspektive behalten.


Quelle: DKHV

 

Veröffentlichungsdatum: 06.02.2026

Schlagwörter

DKHV, 20. Berliner Kartoffelabend, Jubiläum