Österreich:"Raiffeisen hat Energie" - Erster Energiebericht der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative
Die Transformation des Energiesystems zählt zu den zentralen Zukunftsaufgaben unserer Zeit. Welchen Beitrag die Raiffeisen-Organisationen dabei leisten, zeigt der neue Energiebericht „Raiffeisen hat Energie“, den die Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative (RNI) erstmals veröffentlicht hat.
Der Bericht gibt einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Aktivitäten und Leuchtturmprojekte von Raiffeisen im Energiebereich.
Die Bandbreite reicht vom Ausbau erneuerbarer Energieträger und der Gründung von Energiegenossenschaften über innovative Finanzierungslösungen bis hin zu Mobilitäts- und Infrastrukturprojekten.
Damit wird deutlich, wie breit das Engagement der Raiffeisen-Organisationen bei der Transformation des Energiesystems aufgestellt ist.
612 Energiegenossenschaften im Raiffeisen-Sektor
Eine besondere Rolle spielen dabei die Energiegenossenschaften. Mittlerweile gibt es im österreichischen Raiffeisen-Sektor 612 solcher Genossenschaften.
Allein seit 2021 wurden österreichweit 260 Erneuerbare Energiegemeinschaften als Genossenschaften gegründet.
Dazu kommen 340 Nah- und Fernwärmegenossenschaften sowie zwölf Biogas- und Wasserkraftgenossenschaften.
Die Bevölkerung gestaltet bereits die Energiewende aktiv mit. Raiffeisen schafft dafür konkrete Möglichkeiten.
Die genossenschaftliche Organisation der Energieerzeugung stärkt zugleich die regionale Verankerung und Wertschöpfung: Die Mitglieder sind Eigentümer ihrer Genossenschaften, erwirtschaftete Gewinne werden in den Regionen reinvestiert, Arbeitsplätze vor Ort geschaffen und Lösungen entwickelt, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren.
Darüber hinaus bündelt der Bericht erstmals österreichweite Daten und Fakten zu den Energieaktivitäten von Raiffeisen: So sind auf den Dächern und Betriebsstätten der RNI-Mitglieder Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 10.000 Kilowattpeak (kWp) installiert.
Das entspricht rechnerisch etwa dem jährlichen Stromverbrauch von 2.500 Einfamilienhaushalten.
Auch bei der Elektromobilität zeigt sich eine deutliche Entwicklung: Die Anzahl der E-Autos bei den Mitgliedern hat sich von 2021 bis 2025 ungefähr verzehnfacht.
„Die Österreicherinnen und Österreicher nehmen die Energiewende selbst in die Hand. Raiffeisen unterstützt sie dabei.
Der Bericht zeigt beeindruckend, wie Raiffeisen gemeinsam mit der Bevölkerung die Energieunabhängigkeit und die regionale Wertschöpfung stärkt“, sagt Johannes Rehulka, Vorsitzender der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative.
Der erstmals veröffentlichte Energiebericht dokumentiert das breite Spektrum an Projekten und Initiativen der RNI-Mitglieder im Energiesektor.
Dazu zählen unter anderem:
- Projekte im Bereich Ausbau erneuerbarer Energieträger und Speicher
- Energiegenossenschaften
- Energieeffizienz- und Sanierungsprojekte
- Finanzierungslösungen für eine erneuerbare Energiezukunft
- Maßnahmen zur Stärkung regionaler Wertschöpfung und Versorgungssicherheit
Der Bericht „Raiffeisen hat Energie“ soll einen umfassenden Überblick über die Raiffeisen-Aktivitäten geben und zugleich zeigen, welchen Beitrag genossenschaftliche Organisationen für eine nachhaltige Energiezukunft in Österreich leisten können.
Er steht ab sofort auf der Homepage der RNI zum Download zur Verfügung.
Die Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative (RNI) dient als zentrale Plattform und Serviceeinrichtung für den Austausch zu Zukunftsthemen der Raiffeisen-Unternehmen.
Sie entwickelt und bündelt Projekte, unterstützt bei der Umsetzung und vertritt gemeinsame Interessen rund um verantwortungsvolles Wirtschaften.
Zu den Mitgliedern zählen: Raiffeisenlandesbank Tirol, Raiffeisenlandesbank Vorarlberg, Raiffeisen Kärnten, Raiffeisenlandesbank Steiermark, Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, Raiffeisenlandesbank Burgenland, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, Raiffeisen Salzburg, Raiffeisen Capital Management, Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien, Raiffeisen Informatik, Valida Vorsorge Management, Raiffeisen Leasing, Raiffeisen Factor Bank, Raiffeisen Bausparkasse, Raiffeisenbank International, AGRANA, GoodMills Group, Kepler Fonds, Österreichischer Raiffeisenverband, RWA Raiffeisen Ware Austria AG, UNIQA.
Quelle: AIZ.info
Quelle: AIZ.info
Veröffentlichungsdatum: 22.10.2026

