Argentinien plant Änderungen der Vorschriften zur Vorbeugung gegen die Citrus-Greening-Krankheit
Die überarbeiteten Regeln könnten je nach regionalem phytosanitärem Risiko unterschiedliche Anforderungen für den Transport von Früchten vorsehen.
Argentinien überprüft derzeit sein nationales Programm zur Vorbeugung gegen die Krankheit Citrus Greening, (auch bekannt als Huanglongbing (HLB) oder gelber Drache), um die phytosanitären Kontrollen zu aktualisieren und die Anforderungen an die jeweiligen regionalen Krankheitsrisiken anzupassen, berichtet Fructidor.com.

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Am 14. Oktober stellte die argentinische Behörde für Tier- und Pflanzengesundheit sowie Lebensmittelsicherheit (SENASA) Vertretern und Vertreterinnen der Zitruswirtschaft, Forschern und Forscherinnen sowie Provinzbehörden Änderungsvorschläge für die geltenden Vorschriften vor.
Neuer Ansatz bei der Krankheitsbekämpfung
Der Vorschlag sieht vor, 7 bestehende Regelungen, die sich mit HLB und deren Überträger, dem Insekt Diaphorina citri, befassen, in einem einzigen Rahmenwerk zusammenzuführen.
Zudem sollen regionale Klassifizierungen eingeführt werden, die auf dem Vorkommen der Krankheit und der Verbreitung des Überträgers basieren.
Damit verbunden sind spezifische Anforderungen für den Transport von Zitrusfrüchten und Pflanzgut.
Auch Notfallverfahren für den Fall neuer HLB-Nachweise werden derzeit geprüft.
Konsultation des Sektors
An den Diskussionen waren unter anderem der argentinische Zitrusverband (FEDERCITRUS), der Zitrusverband der Provinz Entre Ríos (FECIER), der phytosanitäre Verband für den Nordwesten (AFINOA) sowie weitere Sektorvertreter beteiligt.
Die Provinzbehörden werden noch mehr Vorschläge einreichen, bevor die aktualisierten Regelungen endgültig verabschiedet werden.
Ziel der Änderungen ist es, die Krankheitsprävention aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die phytosanitären Maßnahmen an die tatsächlichen Produktions- und Handelsbedingungen anzupassen.
Quelle: Fructidor.com
Veröffentlichungsdatum: 19.10.2026
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