Renfe Mercancías plant eine „Eisenbahn-Fernstraße“ zur Anbindung des O&G-Sektors von Almería an das übrige Europa
Bei einem Treffen mit Luis Miguel Fernández, dem Geschäftsführer des Verbands COEXPHAL, bestätigte das Unternehmen das Potenzial des Obst- und Gemüsesektors von Almería, Spanien und gab bekannt, an einem Projekt zu arbeiten, das starten könnte, wenn die Bahnverbindung zwischen Almería und Murcia in Betrieb geht, wobei der Mittelmeerkorridor genutzt wird, so berichtet Hortoinfo.es.
Das staatliche Unternehmen Renfe Mercancías hat bekannt gegeben, dass es an einem Projekt zur Einrichtung einer „Eisenbahn-Fernstraße“ arbeitet.
Diese soll Almería mit dem Mittelmeerkorridor und den wichtigsten europäischen Märkten verbinden, um den Export großer Mengen an Obst und Gemüse auf die europäischen Märkte zu verbessern.
Die Ankündigung erfolgte durch den Geschäftsführer von Renfe Mercancías, Imanol Leza, bei einem Treffen mit COEXPHAL, bei dem Leza bestätigte, dass bereits an diesem Projekt gearbeitet wird.
Ziel des Treffens war es, die Chancen zu analysieren, die der künftige Bahnausbau der Provinz bietet, sowie dessen Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit des Obst- und Gemüsesektors von Almería.
Anwesend waren zudem der stellvertretende Regierungsdelegierte in Almería, José María Martín, sowie Vertreter der Bahngesellschaft.
Wie Imanol Leza erläuterte, rechnet das Unternehmen damit, diesen Dienst aufnehmen zu können, sobald die Bahnverbindung zwischen Almería und Murcia fertiggestellt ist.
Ziel ist es, den Transport von Sattelaufliegern und Kühlcontainern auf Normalspurgleisen zu ermöglichen und so eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Alternative für den Export von Obst und Gemüse zu bieten.
Der Geschäftsführer von Renfe Mercancías betonte, dass der Obst- und Gemüsesektor eine strategische Chance für das Unternehmen darstelle.
Luis Miguel Fernández bewertete das Treffen ebenfalls sehr positiv, da es eine neue Möglichkeit für den nachhaltigen Transport von Obst und Gemüse aus Almería eröffnet, die Ware könnte so innerhalb von drei Tagen das Zentrum Europas erreichen.
Es wurden verschiedene Infrastrukturen analysiert, die für das künftige Logistiksystem der Provinz eine wichtige Rolle spielen könnten, wie etwa die geplanten Trockenhäfen in Níjar und Pulpí, eine mögliche Nutzung der Bahnanlage in Gádor sowie eine künftige Bahnverbindung zum Hafen von Almería.
COEXPHAL, die Regierungsdelegation und die Bahngesellschaft betonen, wie wichtig der Übergang zu einem Verkehrsmodell ist, das Straßen-, Schienen- und Seeverkehr kombiniert, um die logistische Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und die Dekarbonisierungsziele voranzutreiben.
Quelle: Hortoinfo.es
Veröffentlichungsdatum: 29.09.2026
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