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Brasiliens Nordosten ist für 90% der Fruchtexporte des Landes verantwortlich

25. September 2026

Die Obstproduktion im Nordosten Brasiliens verzeichnete in einem Zeitraum von 4 Jahren ein deutliches Wachstum von 19 % und stieg von 9,8 Millionen Tonnen 2020 auf 11,6 Millionen Tonnen 2024, wie der Verband Abrafrutas auf Basis seiner Daten berichtet.


Bildquelle: Pixabay

„Mit diesen beeindruckenden Zahlen festigt die Region ihre Position als wichtigstes Zentrum für den Obstanbau in Brasilien. 

Auf den Nordosten entfallen 95 % der nationalen Produktion von Melonen, 80 % bei Mangos, jeweils 50 % bei Papayas und Kokosnüssen, 35 % bei Guaven, jeweils 30 % bei Trauben und Bananen sowie 25 % bei Wassermelonen. 


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Im Außenhandel ist die Region für mehr als 70 % aller Fruchtexporte des Landes und für 90 % der Exporte kernloser Trauben verantwortlich.“ 

Laut Antônio Neto, kaufmännischer Leiter des Agrarhandelsunternehmens Plantebem, hat die Landwirtschaft im Nordosten Brasiliens in den letzten vier Jahrzehnten tiefgreifende Veränderungen durchlaufen. 

Er betonte, dass sich die Region von einem Zentrum für die industrielle Tomatenproduktion zu einer internationalen Referenz im Obstanbau entwickelt habe. 

Innovation und Sortenvielfal

Neben den wichtigsten kommerziell bedeutenden Obstsorten werden im Nordosten auch Zitronen, Passionsfrüchte, Acerola, Atemoya, Stachelannone (Soursop), Cashew, Ananas, Seriguela, Umbu und Graviola angebaut. 

Dieses Produktionswachstum basierte auf Bewässerungsprojekten, die in den 1980er Jahren initiiert wurden. 

Laut Neto bleiben Innovation und technologischer Fortschritt die wichtigsten Stärken der lokalen Erzeuger/innen und festigen die Rolle des Nordostens auf dem globalen Agrarmarkt.


Quelle: Abrafrutas.org

 

Veröffentlichungsdatum: 25.09.2026

Schlagwörter

Brasilien, Fruchtexporte