Birnenernte nach ersten Schätzungen 7,7 % über Zehnjahresdurchschnitt
Nach ersten vorläufigen Schätzungen erwarten die Obstbaubetriebe 2026 eine gute Birnenernte von rund 40 900 Tonnen. Damit wird die diesjährige Birnenernte voraussichtlich um 7,7 % höher ausfallen als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
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Gegenüber dem ertragsstarken Vorjahr wird mit einem leichten Rückgang von 3,3 % gerechnet. Bezogen auf die Anbaufläche von 2 100 Hektar wird ein durchschnittlicher Ertrag von 19,8 Tonnen Birnen pro Hektar erwartet.
Die optimistische Ernteschätzung wird insbesondere durch die positive Ertragserwartung in Baden-Württemberg, dem bedeutendsten Anbauland für Birnen, getragen.
Dort werden auf 860 Hektar voraussichtlich 18 600 Tonnen und damit 45,4 % der deutschen Birnen erwartet.

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Damit liegt die baden-württembergische Birnenernte nach ersten Schätzungen 28,1 % über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre und 7,9 % über dem ertragreichen Vorjahr.
An zweiter Stelle der größten Anbauländer für Birnen folgt Bayern (270 Hektar) mit einer voraussichtlich Erntemenge von 2 700 Tonnen und einem Minus von 45,8 % gegenüber dem zehnjährigen Durchschnitt.
An dritter Stelle steht Niedersachsen mit einer Anbaufläche von 260 Hektar. Hier wird eine Birnenernte von 7 100 Tonnen erwartet, die damit voraussichtlich 14,0 % über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre liegt.
Quelle: Destatis
Veröffentlichungsdatum: 22.09.2026

