Rückgang beim Obst- und Gemüsekonsum der Haushalte in Spanien
In der ersten Jahreshälfte 2026 ist der Obst- und Gemüsekonsum in Spanien erneut gesunken, während die Ausgaben der Haushalte nahezu unverändert blieben, dies berichtet der Ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB.hu) unter Berufung auf Daten der Befragung zu dem Lebensmittelkonsum (Panel de Consumo alimentario) des spanischen Landwirtschaftsministeriums.

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Die Haushalte konsumierten in diesem Zeitraum des Jahres 2026 insgesamt 3,254 Millionen Tonnen Obst und Gemüse (einschließlich Kartoffeln), was einem Rückgang von 2,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Ausgaben der Haushalte für diese Produkte blieben jedoch nahezu konstant und sanken lediglich um 0,4 % (auf 7,662 Milliarden EUR).
Besonders stark ging der Obstkonsum zurück: Die Haushalte kauften 1,741 Millionen Tonnen Frischobst, 3,3 % weniger als im Vorjahr. Die Ausgaben fielen um 1,8 % auf 4,246 Milliarden EUR, während der Durchschnittspreis um 1,6 % auf 2,44 EUR/kg gestiegen ist.
Bei den wichtigsten Obstsorten verzeichneten Äpfel, Orangen, Erdbeeren und Mandarinen die stärksten Rückgänge bei dem Konsum. Der Apfelkonsum lag um 8,9 % unter dem des Vorjahres (186.000 Tonnen), der von Orangen um 8,6 % (315.000 Tonnen), aber der Erdbeerkonsum sank auch um 9,1 % und der von Mandarinen um 7,4 %.
Die Nachfrage nach Zitronen, Birnen und Bananen ging ebenso zurück. Es gab jedoch Obstarten, die sich diesem Trend widersetzten: Der Konsum von Aprikosen stieg um 23,3 %, der von Kirschen um 18,8 % und der von Trauben um 14,1 %, auch Wassermelonen verzeichneten einen Anstieg um 9,7 % und Pfirsiche um 9,6 %.
Bei dem Gemüsekonsum zeigt sich ebenfalls ein Abwärtstrend. Spanische Haushalte kauften in dem ersten Halbjahr 2026 1,110 Millionen Tonnen Frischgemüse, das entspricht einem Rückgang von 2,6 % gegenüber den 1,140 Millionen Tonnen des Vorjahreszeitraums.
Trotz des Mengenrückgangs stiegen die Ausgaben für Gemüse um 2,9 % auf 2,946 Milliarden EUR. Der Durchschnittspreis erhöhte sich um 5,7 % auf 2,65 EUR/kg.
Der Konsum des beliebtesten Gemüses, der Tomate, sank um 1,7 % auf 247.000 Tonnen. Die Nachfrage nach Zwiebeln ging um 2,3 % zurück, während der Verbrauch von Salat, Endivien und Chicorée um 3,7 % und der von grünen Bohnen um 5 % abnahm.
Den stärksten Rückgang verzeichnete Kohl mit einem Minus von 8,9 %. Paprika war die einzige Gemüseart, deren Absatz mit 0,6 % Anstieg praktisch stabil blieb.
Quelle: FruitVeB.hu
Veröffentlichungsdatum: 22.09.2026

