Seefracht: Überlastung, Geopolitik und geringe Zuverlässigkeit belasten die globale Logistik
Der World Container Index von Drewry lag am 3. September bei 4.465 USD pro FEU, ein Anstieg um 112 % gegenüber dem Vorjahreswert.
Auf der transpazifischen Route sind weiter die stärksten Anstiege zu verzeichnen, während die Fahrplanverlässlichkeit auf nur 29,4 % gesunken ist, wie Frutas de Chile berichtet.
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Die Containerschifffahrt agiert weiter in einem komplexen Umfeld, das durch hohe Frachtpreise, eine geringere Service-Regelmäßigkeit sowie eine Kombination aus wetterbedingten, geopolitischen und operativen Faktoren geprägt ist, welche die wichtigsten Handelsrouten beeinflussen.
Die internationale Containerschifffahrt zeigt weiter Anzeichen von Belastung, die Kosten bleiben hoch und die Verlässlichkeit des Fahrplans verschlechtert sich.
Überlastungen in asiatischen Häfen, geopolitische Risiken im Nahen Osten, Kapazitätsanpassungen der Reedereien und Beschränkungen entlang bestimmter strategischer Korridore wirken sich weiter auf die weltweiten Abläufe aus.
Für Exporteure – insbesondere solche, die mit verderblichen Waren wie frischem Obst handeln – macht diese Situation eine ständige Überwachung von Frachtpreisen, Transitzeiten und der Verfügbarkeit von Frachtraum erforderlich.
Die Frachtpreise verharren auf hohem Niveau
Laut Drewry’s World Container Index (WCI) lag die durchschnittliche Rate am 3. September bei 4.465 USD pro FEU – ein Wert, der 112 % über dem des Vorjahreszeitraums liegt.
Hinter dieser scheinbaren Stabilität verbergen sich jedoch deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Routen.
Die Preise auf der transpazifischen Route stiegen um 4 %, während die Preise auf der Transatlantikroute um 1 % zunahmen.
Im Gegensatz dazu sanken die Preise auf den Routen zwischen Asien und Nordeuropa/dem Mittelmeerraum um 7 %.
Quelle: FrutasdeChile.cl
Veröffentlichungsdatum: 11.09.2026

