Portugal weiter auf Obstimporte angewiesen
Portugal verzeichnete bei Obst ein Defizit, wobei die Produktion 72,6 % des Verbrauchs abdeckte, trotz eines Anstiegs sowohl bei der Ernte als auch bei der Nachfrage, berichtet FyH.es.
Portugal ist weiter auf Importe angewiesen, um einen erheblichen Teil seines Obstbedarfs zu decken, während bei Reis, Olivenöl und Wein Überschüsse bestehen, dies geht aus den von dem Nationalen Statistikinstitut (INE) veröffentlichten Agrarstatistiken für das Jahr 2025 hervor.
Das größte Ungleichgewicht zeigt sich bei Getreide, Reis ausgenommen, dessen nationale Produktion in dem Wirtschaftsjahr 2024/25 lediglich 16,8 % des Marktbedarfs abdeckte.
Dieser niedrige Selbstversorgungsgrad verdeutlicht die Abhängigkeit Portugals von dem internationalen Markt bei einem Grundnahrungsmittel für Mensch und Tier.
Die Situation steht im Kontrast zu der bei Reis, wo ein Selbstversorgungsgrad von 119,3 % erreicht wurde, nach Angaben der Statistikbehörde war fast die Hälfte der portugiesischen Reisproduktion für den Export bestimmt.
Source: FyH.es
Veröffentlichungsdatum: 14.08.2026

