Starker Anstieg der Gemüsepreise in den USA auf Erzeugerebene für 2026 erwartet
Der Anstieg ist auf höhere Kosten in mehreren wichtigen Kategorien zurückzuführen. Laut des im Juli veröffentlichten „Food Price Outlook“ des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) werden die Gemüsepreise auf Erzeugerebene in den USA im Jahr 2026 voraussichtlich um 26,7 % steigen, berichtet Fructidor.com.
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Die Prognose basiert auf dem Erzeugerpreisindex, der die durchschnittlichen Preise erfasst, die heimische Erzeuger erzielen, und nicht die von Verbrauchern gezahlten Preise.
Zwischen Mai und Juni 2026 sanken die Gemüsepreise auf Erzeugerebene um 8 %. Trotz dieses monatlichen Rückgangs lagen sie weiter um 59,2 % über dem Niveau vom Juni 2025.
Das USDA erwartet für den Jahresanstieg eine Spanne von 12,9 % bis 44,8 %, was die große Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung widerspiegelt.
Für das Jahr 2026 wird ein Anstieg der Preise für Frischgemüse in dem US-Einzelhandel um 6,8 % prognostiziert, wobei die Spanne der Vorhersage zwischen 4,3 % und 9,5 % liegt.
Die Einzelhandelspreise für Gemüse sanken in dem Zeitraum von Mai bis Juni um 1,2 %, lagen jedoch weiter um 9,9 % über dem Niveau von 2025.
Der Preisanstieg variierte je nach Produkt. Die Preise für Salat lagen im Juni 2026 um 32,1 % höher als 2025, während die Tomatenpreise um 19,5 % stiegen. Die Kartoffelpreise erhöhten sich in demselben Zeitraum um 1,4 %.
Laut USDA zählte Gemüse zu den acht Kategorien von Lebensmitteln für den häuslichen Verzehr, für die im Jahr 2026 ein Preisanstieg oberhalb des historischen Durchschnitts der letzten 20 Jahre erwartet wird.
Quelle: Fructidor.com
Veröffentlichungsdatum: 31.07.2026

