Chile bittet USA um Ausnahme von Frischobst aus dem geplanten 12,5-%-Zoll
Der chilenische Obstsektor hat Bedenken hinsichtlich der möglichen Auswirkungen neuer US-Handelsmaßnahmen geäußert. Frutas de Chile hat die US-Regierung gebeten, chilenisches Frischobst von einem geplanten Zoll von 12,5 % auf chilenische Waren auszunehmen.
Der Verband trug sein Anliegen am 8. Juli vor dem Büro des US-Handelsbeauftragten (USTR) im Rahmen von Anhörungen zu einer Untersuchung nach Section 301 (betreffend Zwangsarbeit in globalen Lieferketten) vor.
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Er erklärte, Chile unterstütze strengere Kontrollen gegen Zwangsarbeit, betonte jedoch gleichzeitig, dass die Obstexportindustrie unter Einhaltung internationaler Standards, Rückverfolgbarkeitssysteme und regelmäßiger Prüfungen arbeite.
Frutas de Chile argumentierte, dass chilenische Erzeugnisse in Anhang A des US-Vorschlags aufgenommen werden sollten, welcher Produkte umfasst, die für Zollbefreiungen infrage kommen, da Chile Obst während des Winters der Nordhalbkugel liefere, wenn die US-Produktion gering oder nicht verfügbar sei.
Der Verband warnte, dass die Einführung des Zolls die Verfügbarkeit verringern, die Preisvolatilität erhöhen sowie die Kosten in den Bereichen Einzelhandel, Kühlhauslagerung, Transport und Vertrieb in die Höhe treiben könnte.
Quelle: Fructidor.com, FrutasdeChile.cl
Veröffentlichungsdatum: 20.07.2026
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