Katalonien: Produktion und Vermarktung von Pfirsichen kosten 1,2 EUR pro kg
Die Kosten für Produktion, Aufbereitung und Vermarktung von Pfirsichen in Katalonien, Spanien, belaufen sich auf 1,2 EUR/kg, dies geht aus einer Kostenstudie der Institutionen CREDA, UPC und IRTA hervor.

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Der Bericht, der auf Daten von Betrieben des katalanischen Netzwerks für landwirtschaftliche Buchführung (XCAC) basiert und von dem Landwirtschaftsministerium initiiert wurde, ist an dem Sitz des katalanischen Obstwirtschaftsverbands (Afrucat) in Lleida vorgestellt worden, wie FyH.es berichtet.
Die durchschnittlichen Kosten für den Anbau von Pfirsichen und Nektarinen in Katalonien werden im Jahr 2026 bei 14.298 EUR/ha liegen. Dies entspricht einem Anstieg von 10 bis 15 % gegenüber dem Zeitraum 2020-2024 (12.846 EUR/ha, berechnet auf Basis konstanter Preise von 2024).
Ausgehend von einem geschätzten Ertrag von 24.431 kg/ha, was 8,6 % über dem Durchschnitt der Stichprobe aus den Jahren 2020 bis 2024 liegt, errechnet die Studie durchschnittliche Produktionskosten von 0,585 EUR/kg.
Zu diesen Kosten kommen die Ausgaben für Aufbereitung und Vermarktung hinzu, unter Berücksichtigung von geschätzten Aufbereitungskosten in Höhe von 0,506 EUR/kg beziffert das Landwirtschaftsministerium die Gesamtkosten für aufbereitete Pfirsiche und Nektarinen auf 1,234 EUR/kg.
Daten
Das Ministerium unterstreicht, dass die Autoren der Studie betonen, der Bericht ziele nicht darauf ab, Verkaufspreise festzulegen, vielmehr solle er eine objektive Schätzung der Produktionskosten liefern, die das wirtschaftliche Verständnis des Sektors verbessert und als Referenz für Handelsverhandlungen dient.
Afrucat geht davon aus, dass die diesjährige Steinobstsaison früher als üblich enden könnte, da verschiedene Sorten früher reifen und geerntet werden.
Die Markteinführung von mittelspäten Sorten mit größeren Kalibern hat zu einem ausgewogeneren Verhältnis der verfügbaren Größen und damit der verschiedenen Handelsformate geführt.
Diese größere Verfügbarkeit unterschiedlicher Kaliber hat dazu beigetragen, den Markt zu stabilisieren und den zu Saisonbeginn beobachteten Preisdruck nach unten abzufedern.
Quelle: FyH.es
Veröffentlichungsdatum: 17.07.2026

