Spanien: Pitaya – eine Kulturpflanze mit Zukunft
Obwohl sie in Asien zu den wichtigsten Kulturpflanzen zählt, fasst die Drachenfrucht in Spanien erst allmählich Fuß. Die Gründung von Genossenschaften wie Pitayas de Andalucía ist entscheidend für dieses Wachstum, wie RevistaMercados berichtet.
Bildquelle: Pixabay
Die exotische Frucht gewinnt an den spanischen Mittelmeer- und Atlantikküsten an Bedeutung, wo das milde Klima und reichlich Sonnenschein optimale Wachstumsbedingungen garantieren.
Es handelt sich um einen florierenden Sektor, der dank Genossenschaften wie Pitayas de Andalucía, die über 60 Landwirte in Spanien und Portugal hat, expandiert.
Bildquelle: Pixabay
Die Drachenfrucht hat in Andalusien als Ergänzung zu traditionellen Kulturen wie Beeren ihren Platz gefunden, so Alberto Garrocho, der Präsident der Genossenschaft.
Die Erntesaison für Pitayas erstreckt sich von Juni bis Dezember, Garrocho weist jedoch darauf hin, dass die Saison 2026 später beginnen wird, da Winter- und Frühjahrsstürme die Entwicklung der Früchte verzögert haben.
Diese Verzögerung stellt jedoch keinen Nachteil dar, „wir werden insgesamt zwischen 550.000 und 600.000 kg ernten.“
Die ersten Prognosen der Genossenschaft deuten zudem auf eine starke Nachfrage hin. Garrocho betont, dass Europa der Hauptabsatzmarkt ist. „Im vergangenen Jahr haben wir 70 % in europäische Länder exportiert.“
Quelle: RevistaMercados.com
Veröffentlichungsdatum: 15.07.2026

