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FEPEX: Einkäufe aus Drittländern steigen um 9% und treiben das Wachstum der spanischen O&G-Importe voran

15. Juli 2026

Die Importe aus Drittländern stiegen in den ersten vier Monaten des Jahres in der Menge um 7 % und im Wert um 9 % auf insgesamt 917.307 Tonnen und 1.518 Millionen EUR, sie bildeten damit die Grundlage für das Gesamtwachstum der spanischen Importe. 


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Die spanischen Importe von Obst und Gemüse wuchsen bis April in der Menge um 6 % und im Wert um 4 % auf insgesamt 1,7 Millionen Tonnen und 2,095 Milliarden EUR. 

Dieses Wachstum wurde maßgeblich durch Einkäufe aus Ländern außerhalb der EU getragen, wodurch deren Anteil an der spanischen Versorgung aus dem Ausland weiter zunahm. 

Die Importe aus Drittländern erreichten 917.307 Tonnen (ein Plus von 7 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres), während der Wert bei 1.518 Millionen EUR lag (ein Anstieg um 9 %), dies geht aus Daten des Amtes für Zoll und Verbrauchsteuern hervor, die der spanische Verband der Verbände exportierender O&G-Erzeuger (FEPEX) ausgewertet hat.

Folglich entfielen 72 % des Gesamtwertes der von Spanien in den ersten vier Monaten des Jahres importierten Frischobst- und -gemüseerzeugnisse auf Drittländer, verglichen mit 28 % aus der EU. 

Der Menge nach machten Importe von außerhalb der EU 52 % der Gesamtmenge aus und übertrafen damit ebenfalls die Importe aus der EU, die bei 48 % lagen. 

Im Gegensatz dazu zeigten die Einkäufe aus EU-Mitgliedstaaten eine eher verhaltene Entwicklung. Die aus der EU importierte Menge belief sich auf 837.267 Tonnen (5,3 % mehr als in dem Vorjahreszeitraum), während der Wert um 6 % auf 577 Millionen EUR zurückging. 

Bei Betrachtung der geografische Herkunft der Importe gewinnen auch Länder außerhalb Europas an Bedeutung. 

Die Einkäufe aus Märkten außerhalb der EU erreichten 895.791 Tonnen (ein Anstieg um 6,5 %) und einen Wert von 1,503 Milliarden EUR (9 % mehr als in dem Zeitraum Januar bis April des Vorjahres). 

Diese Importe machten 72 % des Gesamtwertes der spanischen Importe aus, was die wachsende Bedeutung von Lieferanten aus anderen Weltregionen für den spanischen Obst- und Gemüsehandel verdeutlicht.

Unter den wichtigsten Lieferländern sticht Marokko hervor, das mit einem Wert von 710 Millionen EUR, ein Anstieg von 5,6 % gegenüber dem Vorjahr, der bedeutendste Lieferant im Bezug auf den Wert bleibt.

Dahinter folgen Peru (183 Millionen EUR), Costa Rica (113 Millionen EUR) und Brasilien, letzteres verzeichnete einen der stärksten Zuwächse und erreichte eine Menge von 87 Millionen EUR (plus 17,5 %).

Hinsichtlich der Menge blieb Frankreich mit 494.547 Tonnen der wichtigste Lieferant Spaniens, gefolgt von Marokko (232.993 Tonnen), Costa Rica (141.019 Tonnen), den Niederlanden (105.065 Tonnen) und Peru (94.236 Tonnen).

Laut FEPEX zeigen die Daten, dass der Anstieg der spanischen Importe von frischem Obst und Gemüse in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 maßgeblich durch die Dynamik von Drittstaaten vorangetrieben wurde, deren Anteil am Gesamtwert der spanischen Importe bereits dominant ist und weiter wächst.


Quelle: FEPEX

 

Veröffentlichungsdatum: 15.07.2026

Schlagwörter

Fepex, Spanien, Einkäufe, Drittländern, Wachstum, O&G-Importe