Hapag-Lloyd nutzt Landstrom im Hamburger Hafen
Hapag-Lloyd, die fünftgrößte Containerreederei der Welt, hat mit der Hamburg Port Authority (HPA) eine Vereinbarung zur Nutzung von Landstrom im Hamburger Hafen unterzeichnet.
Damit bestätigt das Unternehmen, wann immer möglich, die verfügbare Infrastruktur zu nutzen und Onshore Power Supply (OPS) weiter in den operativen Schiffsbetrieb einzubinden. Die Vereinbarung gilt für die Versorgung an allen Terminals.
.jpg)
Foto © Hapag-Lloyd
- Hamburg Port Authority und Hapag-Lloyd unterzeichnen Vereinbarung zur Nutzung von Landstrom
- Baustein auf dem Weg zu einem emissionsärmeren Schiffsbetrieb in den Häfen
- Bereits 35% der Hapag-Lloyd Schiffe ausgerüstet für Landstrom
In den vergangenen Wochen haben die Schiffe „Al Muraykh“ und „Tihama“ während ihres Hafenaufenthalts in Hamburg bereits erfolgreich Landstrom bezogen. Beide fahren im Asien-Nordeuropa Service NE2.
„Landstrom ist ein Baustein auf unserem Weg zu einem emissionsärmeren Schiffsbetrieb in den Häfen und zu unserem Ziel, bis 2045 Netto-Null-Flottenemssionen zu haben. Alle unsere Neubauten sind bereits landstromfähig, und in der Bestandsflotte rüsten wir geeignete Schiffe entsprechend nach. Wo die Infrastruktur verfügbar ist und der Einsatz operativ sinnvoll ist, nutzen wir Landstrom. Hamburg zeigt, wie aus Investitionen in einen emissionsärmeren Schiffsbetrieb konkrete Anwendung wird“, sagt Rolf Habben Jansen, CEO Hapag-Lloyd.

Landstrom ermöglicht es entsprechend ausgerüsteten Schiffen, ihren Strombedarf während der Liegezeit im Hafen über das Landnetz zu decken. Dadurch können Emissionen im Hafen reduziert werden. Derzeit sind rund 35 Prozent der aktuellen Hapag-Lloyd-Flotte vollständig für Landstrom ausgerüstet.
Quelle: Hapag Lloyd
Veröffentlichungsdatum: 13.07.2026

