Andalusien überwacht im Rahmen der Kampagne „Nicht grün ernten“ 1,4 Millionen kg Melonen und Wassermelonen
Im Rahmen der von der andalusischen Regionalregierung gemeinsam mit Hortyfruta entwickelten Qualitätskontrollkampagne „Nicht grün ernten“ wurden bei 28 Vermarktungsunternehmen in Almería, Spanien, 1,4 Millionen kg Melonen und Wassermelonen überprüft, dabei wurden bei 3,7 % der Wassermelonen-Chargen und 4 % der untersuchten Melonen Beanstandungen festgestellt, wie FyH.es berichtet.

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Laut einer Mitteilung der regionalen Landwirtschaftsbehörde der Regionalregierung (Junta) von Andalusien wurden während der Kampagne 96 Kontrollen durchgeführt, um sicherzustellen, dass beide Produkte die Vermarktungsbedingungen erfüllen, bevor sie für den Markt freigegeben wurden.
Bei Wassermelonen erfolgten 74 Inspektionen einer Gesamtmenge von 1,24 Millionen kg, der durchschnittliche Brix-Wert lag bei 10,38 Grad. Beanstandete Chargen wurden zur Überprüfung zurückgehalten und Früchte, die die Mindestanforderungen nicht erfüllten, wurden entfernt.
Bei Melonen wurden 22 Kontrollen an 155.848 kg durchgeführt, der durchschnittliche Brix-Wert betrug 11,64 Grad und 4 % der Früchte entsprachen nicht den Mindestqualitätsstandards.
Größere Anbaufläche
Die Regionalregierung wies zudem darauf hin, dass die Anbaufläche in der Saison 2025/26 vergrößert wurde. Die Anbaufläche für Melonen belief sich auf 2.818 ha (4 % mehr als in der Vorsaison), während bei Wassermelonen 12.272 ha erreicht wurden, ein Anstieg von fast 11 %.

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Nach Angaben der Regionalregierung lag die Produktion bei rund 664.000 Tonnen Wassermelonen und 120.000 Tonnen Melonen.
Gleichzeitig nahm während der Saison auch der Einsatz biologischer Schädlingsbekämpfungsmethoden zu.
Bei Wassermelonen betraf dies 1.500 ha (11 % mehr als im Vorjahr, was 12 % der Anbaufläche entspricht), bei Melonen 540 ha (ein Anstieg um 28 %, entsprechend 19 % der Gesamtfläche).
Der regionale Landwirtschaftsbeauftragte, Antonio Mena, betonte, dass die Saison das Engagement des Sektors für die Qualität beider Kulturen widerspiegele und plädierte dafür, sowohl die Qualitätskontrollen als auch den Ausbau der biologischen Schädlingsbekämpfung weiter zu fördern, um die Wettbewerbsfähigkeit der Erzeugnisse zu stärken.
Quelle: FyH.es
Veröffentlichungsdatum: 13.07.2026

