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EU hat Anteil von 83% an Spaniens Exportmenge und außereuropäische Länder nehmen ab

13. Juli 2026

Die EU bleibt der wichtigste Absatzmarkt für den Produktions- und Exportsektor von Obst und Gemüse, wo in dem Zeitraum von Januar bis April 3,7 Millionen Tonnen (83 % der Gesamtmenge) im Wert von 6,597 Milliarden EUR (81 % des Gesamtwertes) hin exportiert wurden. 


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Gleichzeitig sinken die Exporte in wichtige außereuropäische Märkte wie Kanada, die USA und Brasilien.

Von Januar bis April 2026 beliefen sich die Verkäufe in die EU-27 auf 3,7 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von 3,4 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. 

Der Wert stieg jedoch um 5,7 %, wie aus Daten des Amtes für Zoll und Verbrauchsteuern hervorgeht, die von dem spanischen Verband der Verbände der exportierenden O&G-Erzeuger FEPEX ausgewertet wurden.

Außerhalb der EU erreichten die Exporte in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 eine Menge von 768.165 Tonnen (-2 %), während der Wert um 3,7 % auf 1,517 Milliarden EUR zunahm.

Auf Nicht-EU-Länder entfielen 17 % der Menge und 18 % des Gesamtwerts der spanischen Exporte.

Werden zu der EU noch europäische Länder außerhalb der Union wie das Großbritannien, Norwegen oder die Schweiz hinzugezählt, so behält der europäische Markt insgesamt eine eindeutig dominierende Stellung, mit 4,36 Millionen Tonnen Exporte (97 % der Gesamtexportmenge) und einen Wert von 7,973 Milliarden EUR (98 % des Gesamtwerts).

Bei Betrachtung der einzelnen Länder blieb Deutschland das wichtigste Ziel für spanische Exporte mit 1,2 Millionen Tonnen (-2,5 %) und 2,408 Milliarden EUR (+5 %). 

Es folgten Frankreich mit 734.266 Tonnen (-7 %) und 1,215 Milliarden EUR (+5 %) sowie Großbritannien mit 511.593 Tonnen (-5 %) und 1,045 Milliarden EUR (+3 %).

Ebenfalls erwähnenswert sind die Niederlande mit 356.851 Tonnen (-7 %) und 716 Millionen EUR (+5 %, Portugal mit 302.354 Tonnen (+8 %) und 3.340 Millionen EUR (+12 %) sowie Italien mit 226.501 Tonnen (+6 %) und 361 Millionen EUR (+15 %).

Länder außerhalb Europas machen weiter nur einen geringen Anteil an Spaniens Obst- und Gemüseexporten aus. 

Die wichtigsten Zielmärkte sind Kanada, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), wobei die Mengen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind. 

Die Lieferungen nach Kanada beliefen sich auf 7.370 Tonnen (-24 %) und 14 Millionen EUR (-17 %), nach Saudi-Arabien waren es 7.190 Tonnen (-13 %), wenngleich der Wert leicht auf 11 Millionen EUR (+2 %) gestiegen ist, in die VAE wurden insgesamt 3.563 Tonnen (-36 %) im Wert von 8,5 Millionen EUR (-27 %) exportiert.

Zu den größten Märkten außerhalb Europas zählen die USA und Brasilien, die jedoch eine negative Entwicklung aufwiesen. 

Die Lieferungen in die USA beliefen sich auf 3.583 Tonnen (-10 %) und 15 Millionen EUR (-8,3 %). 

Die Exporte nach Brasilien erreichten 1.977 Tonnen (-47 %) und einen Wert von 2,3 Millionen EUR (-47,7 %). 

Auch die Exportmenge nach China ging auf 1.238 Tonnen (-5 %) zurück, während der Wert um 5 % auf 2,2 Millionen EUR gestiegen ist.


Quelle: FEPEX

 

Veröffentlichungsdatum: 13.07.2026

Schlagwörter

EU, Spanien, Exportmenge, Obst und Gemüse