Provinzialverband / RLV-Arbeitgebervereinigung: Minijobs in der Landwirtschaft erhalten
Der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer und die Arbeitgebervereinigung im Rheinischen Landwirtschafts-Verband (RLV-Arbeitgebervereinigung) lehnen den Vorschlag der Rentenkommission zur generellen Abschaffung von Minijobs mit Ausnahme von Schülerinnen und Schülern ab.
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„Minijobs sind in der Landwirtschaft unverzichtbar, da sie ein wichtiges Instrument sind, um Arbeitsspitzen zu brechen“, betont Georg Boekels, Präsident des Provinzialverbandes Rheinischer Obst- und Gemüsebauer.
Für kurze Zeiträume würden zusätzliche Arbeitskräfte benötigt. Witterungsbedingt sei der Einsatz oft nur kurzfristig planbar.
„Gerade der deutlich steigende Mindestlohn lässt eine dauerhafte Einstellung von zusätzlichen Arbeitskräften nicht mehr zu“, so Boekels.
Für Johannes Brünker, Vorsitzender der RLV-Arbeitgebervereinigung steht fest: „Rentner, Studierende oder Hausfrauen brauchen oft einen zusätzlichen Job, um über die Runden zu kommen.“
Dieser Job werde durch zusätzliche Sozialversicherungsabgaben für diese Personengruppen erheblich verteuert und damit unattraktiv.
„Wird ihnen dieser Job genommen, werden genau diese Personengruppen dem Staat zur Last fallen“, stellt Brünker fest.

„Wir hoffen sehr, dass die Vernunft siegt und eine Lösung gefunden wird, die der ohnehin gebeutelten Landwirtschaft keine zusätzlichen Lasten aufbrummt“, betonen Boekels und Brünker abschließend.
Veröffentlichungsdatum: 02.07.2026

