KI-gestützter Sprüher bei Demo auf ukrainischem Gemüsefeld reduziert Einsatz von Pflanzenschutzmitteln um bis zu 85%
Hohe Erträge garantieren ukrainischen Gemüseerzeugern nicht mehr zwangsläufig Rentabilität. Im Jahr 2025 führte die Ausweitung der Anbauflächen für Zwiebeln, Karotten, Kohl, Rote Bete und Kartoffeln in mehreren Produktkategorien und Zeiträumen zu einem Überangebot, wo die Erzeugerpreise die Produktionskosten nicht mehr decken konnten.
Angesichts dieser Marktvolatilität sehen sich die Betriebe gezwungen, nicht nur bei Vertrieb, Lagerung und Logistik nach zusätzlichen Ertragsquellen zu suchen, sondern auch bei jedem einzelnen Arbeitsschritt auf dem Feld, wie EastFruit berichtet.
Der Pflanzenschutz bleibt einer der teuersten Kostenfaktoren in der Gemüseproduktion. Die Erzeuger zahlen nicht nur für das Mittel selbst, sondern auch für Wasser, Kraftstoff, Maschineneinsatz, das Befüllen der Tanks, manuelle Unkrautbekämpfung sowie für potenzielle Verluste durch Stressfaktoren für die Pflanzen.
Lösungen, die nicht nur eine wirksame Behandlung gewährleisten, sondern auch unnötige Ausbringungsmengen reduzieren und die Mittel präzise dort einsetzen, wo sie tatsächlich benötigt werden, gewinnen daher zunehmend an Bedeutung.
Die punktgenaue Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln entwickelt sich von einer innovativen Technologie zu einem praxisorientierten Instrument des Kostenmanagements.
Bei einer Vorführung des hochpräzisen Sprühers Ecorobotix ARA in Kulturen wie Karotten, Zwiebeln und Kohl in der Ukraine konnte der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln je nach Kultur um 60 bis 85 % gesenkt werden. Zudem wurde die Ausbringungsmenge von 200 auf 40 Liter pro Hektar reduziert.
Quelle: EastFruit.com
Veröffentlichungsdatum: 01.07.2026

