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Ungewisse Zukunft für das Steinobst in der Extremadura

29. Juni 2026

Der Steinobstsektor in der Extremadura steht vor einer Saison voller Ungewissheit. Obwohl Frumaex von einer normalen Erntemenge und guter Qualität ausgeht, um die Kundenwünsche zu erfüllen, zeichnet sich insgesamt ein komplexeres Bild ab: geringeres Wachstumspotenzial, gestiegene Kosten, Arbeitskräftemangel sowie zunehmender Druck durch Schädlinge und Krankheiten, wie RevistaMercados berichtet. 


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Dies erklärt Jesús Hernández, Geschäftsführer von Frumaex. Er warnt davor, dass der Steinobstanbau in der Region derzeit nur „begrenzte Expansionsmöglichkeiten“ bietet und kurzfristig ein Rückgang der bepflanzten Flächen und damit der Produktion zu erwarten ist. 

Seiner Ansicht nach durchläuft der Sektor eine schwierige Phase, die von strukturellen Faktoren geprägt ist, welche die Rentabilität und den Fortbestand des Sektors gefährden. 

Zu den Hauptproblemen zählt er den Arbeitskräftemangel, sowohl bei der Ernte auf den Feldern als auch in den Verpackungsbetrieben. 

Hinzu kommt der Mangel an wirksamen Pflanzenschutzmitteln zur Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten, ein Problem, für das es derzeit keine tragfähigen Alternativen gibt und das den Druck auf die Kulturen erhöht sowie die Entwicklung von Resistenz anregt.
 
Ein weiterer wesentlicher Faktor ist der Anstieg der Produktionskosten. Zu den höheren Ausgaben für Arbeitskräfte, Düngemittel, Kraftstoffe und Pflanzenschutzmittel auf den Feldern kommen gestiegene Kosten für Verpackungsmaterialien und Transport hinzu. Diese Kostensteigerungen lassen sich nicht auf den Endpreis des Produkts umlegen. 

Für die neue Saison meldet Frumaex eine normale Erntemenge und gute Qualität. 

Das Unternehmen handelt mit Nektarinen, Pfirsichen und Pflaumen, wobei letztere 85 % der Produktion ausmachen. Prognosen zufolge könnte die Produktion in der Extremadura im Vergleich zu der Vorsaison zurückgehen. 

Die Preisentwicklung mahnt zur Vorsicht. Hernández erinnert daran, dass die vorangegangene Saison bis Ende Juli zwar einen reibungslosen Absatz verzeichnete, es danach jedoch zu einer Verlangsamung und einem drastischen Preisverfall kam, der bis zum Saisonende anhielt. 


Quelle: RevistaMercados.com

 

Veröffentlichungsdatum: 29.06.2026

Schlagwörter

Zukunft, Steinobst, Extremadura