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FEPEX: Rat erzielt keine Einigung zur Omnibus-Verordnung über Pflanzenschutzmittel und verzögert Trilog-Gespräche

19. Juni 2026

Bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses der Ständigen Vertreter (COREPER) konnte der EU-Rat nicht die erforderliche Mehrheit für die Billigung des Kompromisstextes zur Omnibus-Verordnung über Gesundheits- und Lebensmittelsicherheit erzielen. 

Damit kann die Verordnung nicht in die nächste Phase eintreten: die Aufnahme von Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament (EP).

FEPEX begrüßt dieses Ergebnis, da der ursprüngliche Vorschlag einen Rückschritt darstellte und die Forderungen der Erzeugerseite nicht berücksichtigte.“

Am 12. Juni verfehlte COREPER, das wichtigste Vorbereitungsgremium des EU-Rates, die für die Billigung des im Rahmen der Omnibus-Verordnung über Gesundheits- und Lebensmittelsicherheit vorgelegten Kompromissvorschlags erforderliche Mehrheit, wie der spanische Verband FEPEX mitteilt.

„Infolgedessen wurde der Beginn der interinstitutionellen Verhandlungen (Triloge) mit dem EU-Parlament nicht genehmigt. Nach vorliegenden Informationen stimmten Spanien, Tschechien, Dänemark, Estland, Deutschland, Italien, Rumänien und Slowenien dagegen. Österreich, Bulgarien und Litauen enthielten sich der Stimme.“ 

„Für FEPEX ist der vorgelegte Kompromissvorschlag noch restriktiver als der ursprüngliche Vorschlag der EU-Kommission, daher wird die Nicht-Zustimmung am 12. als positiv bewertet.“


Quelle: FEPEX

 

Veröffentlichungsdatum: 19.06.2026

Schlagwörter

Fepex, Omnibus-Verordnung, Pflanzenschutzmittel