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Inflationsrate im Mai 2026 bei +2,6 % Nahrungsmittelpreise sanken gegenüber dem Vormonat um -0,9 %, frisches Gemüse (-9,3 %)

15. Juni 2026

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Mai 2026 bei +2,6 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise insgesamt abgeschwächt, nachdem sie im April 2026 bei +2,9 % und im März 2026 bei +2,7 % gelegen hatte. 


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"Die Inflationsrate war im Mai 2026 etwas niedriger als in den Monaten davor. Die Energiepreise blieben infolge des Iran-Kriegs auf einem hohen Niveau, wenngleich der seit Anfang Mai geltende Tankrabatt die Teuerung abgemildert haben dürfte", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis). 

Gegenüber dem Vormonat April 2026 sanken die Verbraucherpreise im Mai 2026 um 0,2 %.

Energieprodukte verteuerten sich um 6,6 % gegenüber Mai 2025

Die Preise für Energieprodukte insgesamt lagen im Mai 2026 um 6,6 % höher als im Mai 2025. Dieser Anstieg resultierte hauptsächlich aus der Preisentwicklung auf dem Rohölmarkt infolge der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten. 

Allerdings war der Anstieg der Energiepreise im Vorjahresvergleich geringer als im April 2026 (+10,1 %). 

Ein wesentlicher Grund für die geringere Preissteigerung dürfte die temporäre Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel gewesen sein, die am 1. Mai 2026 in Kraft trat. 

Kraftstoffe verteuerten sich im Mai 2026 binnen Jahresfrist zwar um 18,0 %, jedoch weniger stark als im April 2026 (+26,2 % gegenüber April 2025).

Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +0,4 % unterdurchschnittlich

Die Preise für Nahrungsmittel waren im Mai 2026 um 0,4 % höher als im Vorjahresmonat. Besonders stiegen im Mai 2026 die Preise für Obst (+3,2 %) sowie Fleisch und Fleischwaren (+2,8 %). 


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Im Vorjahresvergleich sanken die Preise für Kartoffeln (-15,3 %).

Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,5 %

Im Mai 2026 betrug die Inflationsrate ohne Energie +2,2 % und die Inflationsrate ohne Heizöl und Kraftstoffe +2,0 %. 

Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lag im Mai 2026 bei +2,5 % und damit knapp unter der Gesamtteuerung.


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Preise insgesamt sanken gegenüber dem Vormonat um 0,2 %, Energie um 3,6 %

Gegenüber April 2026 sank der Verbraucherpreisindex insgesamt im Mai 2026 um 0,2 %. 

Die Energiepreise sanken binnen Monatsfrist um 3,6 %, hauptsächlich aufgrund des Preisrückgangs bei Kraftstoffen (-7,2 %, darunter Dieselkraftstoff: -11,9 %), der auch auf die Einführung des Tankrabatts zu Beginn des Monats zurückzuführen sein dürfte. 

Die Nahrungsmittelpreise sanken insgesamt um -0,9 %, wobei Verbraucherinnen und Verbraucher vor allem von niedrigeren Preisen für frisches Gemüse (-9,3 %) und Butter (-3,1 %) profitieren konnten. 

 

Quelle: Destatis

Veröffentlichungsdatum: 15.06.2026

Schlagwörter

Destatis, Inflationsrate, Mai, 2026