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Chile bereitet gemeinsame Reaktion von Staat und Privatwirtschaft auf den Druck durch US-Zölle vor

15. Juni 2026

Obstexporteure warnen, dass neue Handelsmaßnahmen der USA einen der wichtigsten Wirtschaftszweige Chiles beeinträchtigen könnten. Die chilenische Regierung und der Exportsektor stimmen derzeit eine technische Reaktion auf den Zolldruck ab, dem die Lieferungen in die USA, einen der wichtigsten Handelspartner des Landes, ausgesetzt sind, berichtet Fructidor.com.

Das Thema ist für die chilenischen Fruchtexporteure von besonderer Bedeutung. Obst ist nach Kupfer der zweitgrößte Exportsektor des Landes und erwirtschaftet Einnahmen von über 8 Milliarden USD. 

Jede Änderung der Handelsbedingungen mit den USA könnte daher nicht nur die Exporteure, sondern auch die Beschäftigung, die Wettbewerbsfähigkeit und die Lieferketten betreffen.

Außenminister Francisco Pérez Mackenna und die Unterstaatssekretärin für internationale Wirtschaftsbeziehungen (Subrei), Paula Estévez, leiteten ein Treffen der öffentlich-privaten Arbeitsgruppe, an dem Vertreter von Frutas de Chile sowie anderer bedeutender Exportverbände teilnahmen. 

Im Mittelpunkt der Sitzung standen die Erhebung von Sektordaten, die Prüfung von Vorschlägen und die Erarbeitung einer gemeinsamen Position im Hinblick auf die nächsten Schritte Chiles in den Zollgesprächen mit den US-Behörden. 

Nach Angaben von Frutas de Chile handelte es sich um das achte Treffen dieser Gruppe. Die Regierung bereitet Argumente vor, die Anfang Juli den US-Stellen vorgelegt werden sollen, dabei betonen Regierungsvertreter, dass Dialog und Verhandlungen weiter der bevorzugte Weg seien. 


Quelle: Fructidor.com, FrutasdeChile.cl

 

Veröffentlichungsdatum: 15.06.2026

Schlagwörter

Chile, Reaktion, Staat, Privatwirtschaft, Druck, US-Zölle