Spanien: Guardia Civil ermittelt gegen Landwirt wegen verbotener Pestizide im Gemüseanbau
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf einen Bauernhof mit mehreren Gewächshäusern. Beamte fanden dort ein Lager mit über 600 Behältern Pflanzenschutzmitteln asiatischer Herkunft, berichtet Hortoinfo.es.

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Die Guardia Civil ermittelt gegen den Eigentümer eines intensiven Gemüsebaubetriebs wegen des Verdachts auf Verstöße gegen den öffentlichen Gesundheits- und Umweltschutz.
Der Landwirt soll Pflanzenschutzmittel verwendet haben, die in der EU verboten sind, bei der Anzucht von Gemüse, das später an verschiedene Supermärkte geliefert wurde.
Die Operation hat zudem bestätigt, dass sich in den angebauten Lebensmitteln chemische Substanzen befinden, die ein erhebliches Risiko für die Verbraucher darstellen, da sie Spuren hochtoxischer Wirkstoffe enthalten könnten.
Die Ermittlungen wurden in Burujón (Toledo) von Mitarbeitern des Naturschutzdienstes Seprona in Zusammenarbeit mit Inspektoren für Landwirtschaftliche Planung des Regionalministeriums für Landwirtschaft der Region Kastilien-La Mancha sowie einem Umweltbeauftragten der Tajo-Flussbeckenbehörde durchgeführt.
Der geprüfte Betrieb umfasste mehrere Gewächshäuser, die für den intensiven Anbau von Gemüse genutzt werden.
Bei der Inspektion stießen die Beamten auf ein clandestines Lager mit mehr als 600 Behältern Pflanzenschutzmitteln asiatischer Herkunft.
Diese Produkte waren illegal nach Spanien eingeführt worden, außerhalb der gesetzlichen Importwege, und verstießen gegen nationale sowie europäische Vorschriften, da sie ohne die erforderliche Etikettierung und Hersteller-Registrierungsnummer ins Land gelangt waren.
Außerdem enthielten die beschlagnahmten Behälter keine wesentlichen Informationen zu ihrer Toxizität, Sicherheitskennzeichen oder Anwendungsempfehlungen, was ein ernsthaftes Risiko für die Arbeiter sowie für die Endverbraucher darstellt.
Hochgefährliche Wirkstoffe entdecktEine vorläufige Analyse der Substanzen ergab die Anwesenheit hochgefährlicher Wirkstoffe, von denen viele ausdrücklich verboten oder nicht mehr zugelassen sind, da sie schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt haben.
Proben von Erde und Blättern wurden im Rahmen der Untersuchung entnommen und im Labor analysiert. Die Ergebnisse bestätigten das Vorhandensein verbotener Chemikalien in den Lebensmitteln und verdeutlichten das Risiko, dass diese Produkte mit hochtoxischen Spuren auf den Markt gelangen könnten.
Quelle: Hortoinfo.es
Veröffentlichungsdatum: 11.06.2026

