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Valencianische Steinobstsaison wendet sich von vielversprechendem Start zu Verlusten

05. Juni 2026

Nach Angaben des valencianischen Bauernverbandes AVA-ASAJA begann die Steinobstsaison 2026 positiv, mit einer höheren Produktionsmenge und akzeptablen Erzeugerpreisen für Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen und Pflaumen. 


Bildquelle: Pixabay

Erste Prognosen deuteten auf einen Produktionsanstieg von 15 % im Vergleich zu dem Vorjahr hin, unterstützt durch günstige Winterbedingungen und geringe Wetterschäden.

Starke Regenfälle im Mai, gefolgt von ungewöhnlich hohen Temperaturen, beschleunigten jedoch die Fruchtreife. Dies führte zu einem Überangebot auf dem Markt, da sich die Ernten mit den Produktionsmengen aus anderen Regionen überschnitten. 

Die Nachfrage brach, insbesondere bei kleineren Fruchtgrößen, stark ein, was einen Preisverfall zur Folge hatte. In vielen Fällen konnten die Erzeuger ihre Produktionskosten nicht decken und ein Teil der Ernte fand überhaupt keinen Absatzmarkt.

Zudem sahen sich die Landwirte mit steigenden Betriebsmittelkosten, unter anderem für Düngemittel, Energie und Transport, konfrontiert, während verschärfte Auflagen für Pflanzenschutzmittel die Schädlingsbekämpfung erschwerten. 

AVA-ASAJA wies darüber hinaus auf die zunehmende Konkurrenz durch Importe aus Ländern wie Marokko, Algerien und Ägypten hin, in denen die Erzeuger weniger strengen Pflanzenschutz- und Umweltvorschriften unterliegen.


Quelle: Infoagro.com

Veröffentlichungsdatum: 05.06.2026

Schlagwörter

Valencianische Steinobstsaison, Prognosen, Regenfälle, Verlusten