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Brasiliens Steinobstsektor steht vor wetterbedingten Herausforderungen

05. Juni 2026

Der brasilianische Steinobstsektor wird von Pfirsichen dominiert, während Pflaumen in geringerem Umfang angebaut werden und Nektarinen eine Nischenkultur mit begrenzter kommerzieller Produktion darstellen.


Bildquelle: Pixabay

Die Saison 2025/26 wurde durch Spätfröste und übermäßigen Regen, insbesondere im Süden Brasiliens, negativ beeinflusst, was die Fruchtqualität minderte und die Produktion in wichtigen Anbaugebieten einschränkte. Rio Grande do Sul ist nach wie vor Brasiliens führender Pfirsichproduzent und beliefert sowohl den Frischmarkt als auch die Weiterverarbeitung.

Brasilien ist weiter auf Importe angewiesen, um die Nachfrage außerhalb der heimischen Erntesaison zu decken. Chile und Argentinien sind aufgrund ihrer geografischen Nähe und ihrer gegensaisonalen Produktion die Hauptlieferanten. Der Sektor steht vor fortbestehenden Herausforderungen, darunter wetterbedingte Risiken, fragmentierte Produktion, Verluste nach der Ernte und unbeständige Fruchtqualität. Die steigende Verbrauchernachfrage nach qualitativ hochwertigerem Frischobst bietet jedoch Investitionsmöglichkeiten in verbesserte Sorten, optimierte Handhabung nach der Ernte, eine leistungsfähigere Kühlketteninfrastruktur und eine zuverlässigere, ganzjährige Versorgung.

Quelle: fas.usda.gov

 

Veröffentlichungsdatum: 05.06.2026

Schlagwörter

Brasilien, Steinobst